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Kitesurfen lernen - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Die recht junge Sportart ähnelt in ihrer Fortbewegung stark dem Windsurfen.
Jedoch bietet sie mehr Bewegungsfreiheit und erlaubt somit eine Vielzahl an Tricks und Kunststücken.

  • Da die Sicherheitssysteme für das Kitesurfen erst in den letzten Jahren immens verbessert wurden, ist davon abzuraten ältere Ausrüstungen zu nutzen. 
  • Generell kann es zu hohen Geschwindigkeiten und Sprunghöhen kommen, weshalb auf einen möglichst umfassenden Körperschutz zu achten ist. Im Handel sind neben Prallschutzwesten auch spezielle Helme erhältlich. 
  • Zusätzlich sollte die Ausrüstung vor jedem Start auf eventuelle Mängel untersucht werden.

  • Board:Besitzt in der Regel keine eigene Auftriebskraft und eine Länge von 1,20 – 170 m.
  • Schirm (Kite):Ist in den unterschiedlichsten Ausführungen/ Größen erhältlich. Um das Kitesurfen zu lernen ist eine möglichst kleine Variante zu empfehlen. 
  • Lenkstange (Bar), Steuerungs- und Sicherungsleinen: Die Bar ist über 24-30 m lange Leinen mit dem Gleitschirm verbunden. Sie ist die Steuerungsbasis des Kites 
  • Trapez:Wird je nach Bauart um die Hüfte oder Taille geschnallt und mit der Lenkstange verbunden. Dient zur Entlastung der Arme. 
  • Boardleash:Fußleine die Sportler und Board verbindet und das Abtreiben des Bretts im Fall eines Sturzes verhindert. Garde für Personen die das Kitesurfen lernen ein nützliches Hilfsmittel. 
  • Prallschutzweste: Schützt vor Verletzungen bei hartem Aufprall auf die Wasseroberfläche. Nicht nur für denjenigen der Kitesurfen lernen möchten, auch für Profis sehr empfehlenswert.

So geht man vor

Für das Da es sich beim Kitesurfen um keine ungefährliche Sportart handelt, sollte sich jeder Anfänger professionelle Unterstützung holen. Mittlerweile stehen zahlreiche Schulen zur Verfügung die jedem das Kitesurfen lernen. 

  • Start: Beim Start ist prinzipiell zwischen der notgedrungenen Variante vom Wasser aus und dem eigentlichem Startprinzip von Land zu unterscheiden. Der exakte Ablauf beider Varianten richtet sich stets nach eingesetztem Lenkungssystem und dem Kite selbst. 
  • Steuern: Über die Lenkstange kann der Surfer den Schirm steuern und somit parallel, nach links oder rechts, gegen den Wind steuern. Zur genauen Koordination sind zusätzlich Gewichtsverlagerungen auf dem Brett notwendig.
  • Springen: Durch die Ausnutzung von unterschiedlichen Luftströmungen und Kitestellungen werden große Auftriebe erzeugt die den Surfer schließlich in die Luft heben. Dabei können unterschiedlichste Höhen und Weiten erreicht, sowie Tricks ausgeführt werden.

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