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Markus Rogan - Ein umstrittener Sportler?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:01
Markus Rogan - alles eine Sache der Interpretation?...

Markus Rogan - ein Mann vieler Worte. So jedenfalls könnte man meinen, wenn es um den an sich sehr talentierten Schwimmer geht. Allerdings machte er in der jüngsten Vergangenheit mit Aussagen von sich reden, die nicht jedem wirklich gut gefielen. Allerdings versuchte Markus Rogan immer wieder auch, durch Beschwichtigungen oder Gegendarstellungen bestimmte Aussagen oder Kommentare als "harmlos" erscheinen zu lassen. Wie man weiß, sind die Medien ja mitunter durchaus auch bestrebt, aus "einer Mücke einen Elefanten" zu machen. Warum also nicht auch im Hinblick auf Markus Rogan?

  • Nicht jedes Wort auf die berühmte Goldwaage legen...: Das scheint offenbar im Hinblick auf Herrn Markus Rogan ganz besonders wichtig zu sein.
  • So geht es diesbezüglich unter anderem um folgende Aussage: Seinen Angaben zufolge sei nämlich Herman Maier "weniger denkfähig". Ein Kommentar, der fast auf der ganzen Welt für negative Furore sorgte.
  • Dabei war dieses "Statement" offenbar gar nicht so gemeint: So äußerte sich Markus Rogan im Nachhinein dazu, dass ein Sportler lediglich dann am besten sei, wenn er in der Lage sei, den eigenen Kopf im rechten Moment ausschalten zu können. Vor diesem Hintergrund habe er Markus Rogan stets bewundert.
  • Ob er mit dieser zusätzlichen Erläuterung weiteres "Öl ins Feuer" gießt, ist dabei freilich Ermessenssache....
  • Überhaupt ist der selbstbewusste Olympia-Schwimmer kein Freund "geistig minderbemittelter" Sportler.
  • Auch Armin Assinger musste sich von Markus Rogan bereits den einen oder anderen Kommentar gefallen lassen. So müsse ein "richtig guter Sportler" eben "nicht viel im Kopf haben, weil somit der Kopf nicht im Weg sei.
  • Bei Assinger ist nach Meinung Rogans offenbar weniger im Weg, wenngleich er nur insgesamt vier Weltcup-Rennen gewonnen hat. Schließlich sei da "weniger im Weg".
  • Auch wieder nur eine Sache der Auslegung?!

Was er in bestimmten Situationen von sich gegeben hat und was nicht, und wie Markus Rogan seine Äußerungen jeweils gemeint hat, lässt sich oftmals im Nachhinein nur schwerlich nachvollziehen. In jedem Fall zeichnen ihn seine Direktheit und auch seine herzliche Offenheit aus. Ist es folglich in erster Linie eine Sache der Interpretation, wie man die eine oder andere Aussage des Markus Rogan deuten sollte? Man weiß es nicht. Wichtig ist jedoch, dass man in diesem Zusammenhang folgendes zur Verfügung hat:

  • ungeschnittene Interviewbeiträge
  • vollständige Berichte und Artikel

  1. Getreu dem Motto: "Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird," schadet es in jedem Fall nicht, die Medienberichte - insbesondere zu Markus Rogan - vom Anfang bis zum Ende zu lesen bzw. zu hören, und eben nicht nur Wortfetzen daraus zu entnehmen.
  2. Denn dies ist augenscheinlich das Problem der Medien.
  3. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass Menschen wie Markus Rogan "ständig" missverstanden werden.

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