Foto: Shutterstock.com

Material der Goldmedaille in Sotschi: Woraus besteht die Medaille?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Material der Goldmedaille in Sotschi: Woraus besteht die Medaille

Am 7. Februar ist es wieder soweit: Die Elite des Wintersports kämpft um die heiß ersehnten Edelmetall-Medaillen. Doch ist die Goldmedaille wirklich aus Gold gefertigt? Und warum bekommen die Olympioniken am 15. Feber Goldmedaillen mit echten Meteoritensplittern drin?

Fun-Facts rund um die Gold-Medaille:

  • Durchmesser: ca. 10 cm
  • Wert: ca. 500 Dollar
  • alle dafür verwendeten Edelmetalle wurden in Russland gefördert
  • Die Medaillen vom 15. Feber haben echte Meteoritensplitter im Medaillenkern.

Gold ist nicht gleich Gold

Das Material der Goldmedaille Sotschis ist so gesehen nicht wirklich echtes Gold, sondern "nur" eine Silbermedaille mit 6 Gramm Gold überzogen. Der Wert der Medaille kommt daher auf schlappe 500 US-Dollar. Wäre sie aus echtem Gold gefertigt, wäre das Schmuckstück um die 15.000 Dollar wert.

Russland und die Vielschichtigkeit

  • Jede Medaille wiegt, abhängig von Farbe, durchschnittlich 500 Gramm. Dabei wurden das Material der Goldmedaille in Sotschi, die für die Verarbeitung von den Medaillen notwendig war, auf Russischem Boden gefördert. Die Moskauer Juwelierfabrik "Adamas" fertigte in einem 18-Stunden-Prozess alle Medaillen an.
  • Das Material der Goldmedaille in Sotschi ist also nicht pures Gold, aber eigentlich zählt bei der Olympia nicht die Reinheit des Edelmetalls, sondern der Ruhm, den man erntet, wenn man auf dem Siegertreppchen steht.

Kommentare