Foto: Shutterstock.com

Oberflächenpause beim Tauchen berechnen - So geht's

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Und selbst mit Flasche und Maske hält der Sauerstoff nicht ewig, und muss irgendwann erneut

Eines der elementarsten Probleme des Tauchens: Wie bekomme ich Luft in meine Lungen? Denn solange der Mensch noch keine Kiemen hat, muss er wohl oder übel auf Hilfsmittel zurückgreifen. Das beste Mittel ist natürlich eine Sauerstoffflasche mit Atemmaske, aber wer diese nicht hat, muss eben ab und an auftauchen, um wieder Luft in seine Lungen pumpen zu können. Und selbst mit Flasche und Maske hält der Sauerstoff nicht ewig, und muss irgendwann erneut aufgeladen werden.

Wichtige Hinweise

Dauerpause gegen dauernde Pause

  • Natürlich ist es möglich regelmäßig aufzutauchen und frische Luft zu schnappen.
  • Doch das ist wenig empfehlenswert, da der Körper sich hier ständig auf den Atemvorgang konzentrieren muss.
  • Auch das ständige Auf und Ab zwischen Oberfläche und Wasser ist schädlich für den Körper.
  • Viel besser ist daher eine sogenannte Oberflächenpause, also eine, die man gerne etwas länger ausdehnen kann.
  • Der Körper kann sich während einer längeren Pause zum Luftholen weit besser erholen als bei vielen kurzen Pausen, die sich mit Tauchgängen abwechseln.
  • Doch wie kann man die Oberflächenpause beim Tauchen berechnen?

Die Oberflächenpause beim Tauchen berechnen

  • Die minimale Dauer der Oberflächenpause: So lange pausieren, wie es dauert bis die Sauerstoffflasche wieder aufgefüllt ist.
  • Natürlich ist das extrem ungenau, und nur eine absolute Minimalangabe. Zur genauen Berechnung benötigt man die sogenannte Deco 2000 Tabelle.
  • Mit Hilfe dieser Tabelle lässt sich die Oberflächenpause beim Tauchen berechnen, und zwar ganz einfach.
  • Zur Berechnung benötigt man einfach die Dauer und Tiefe des ersten Tauchganges, also beispielsweise 20 Meter für 29 Minuten.
  • Taucht die eigene Tiefe nicht auf, so kann zur Berechnung einfach die nächsthöhere Tiefe genommen werden, in diesem Falle also 21 Meter.
  • Um die Oberflächenpause beim Tauchen berechnen zu können, wird jetzt einfach ein individuell festgelegter Zeitzuschlag zugerechnet.

Kommentare