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Olympia 2012 - Wer hat das Zeug zum Superstar?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Es ist zwar nicht alles Gold, was glänzt, aber Gold glänzt halt am schönsten.
So sind es die Schwimmer und die Sprinter unter den Leichtathleten, die regelmäßig den Superstar Olympischer Spiele stellen. Erinnere Dich nur an die beiden neunfachen Olympiasieger, Mark Spitz, den Schwimmer, der allein in München 1972 sieben Mal gewann, und Carl Lewis, den Sprintstar, der zwischen 1984 und 1996 vier seiner Goldmedaillen sogar im Weitsprung holte.

  • Mit all den Schwimmstilen, Distanzen und Staffeln gibt es nirgendwo mehr Disziplinen zum Glänzen als im Olympia-Swimmingpool; bei der Leichtathletik sind die Kurzstrecken besonders prestigeträchtig, hier kann sich ein Athlet ebenfalls mehrfach mit Gold dekorieren. 
  • Daher wird auch bei den Spielen 2012 der olympische Superstar wahrscheinlich wieder aus dieser Riege der "übliche Verdächtigen" kommen.

Die Top-Favoriten, alte Bekannte:

  1. Michael Phelps (USA) ist mit seinen 14 Schwimm-Goldmedaillen von Athen 2004 und Peking 2008 der erfolgreichste Olympionike aller Zeiten. Wenn Phelps in London diese Serie annähernd fortsetzen und seinen Landsmann Ryan Lochte in Schach halten kann, ist ihm der ideelle Superstar-Titel kaum zu nehmen.
  2. Usain Bolt, der jamaikanische Leichtathletik-"Pfeil", will seine Gold-Sprints über 100 und 200 m sowie in der 4x100-m-Staffel von Peking wiederholen. Der Weltrekordhalter und mehrfache Weltmeister auf diesen Strecken hat dabei mit Yohan Blake und Asafa Powell vor allem die Konkurrenz aus dem eigenen Land zu fürchten.


Außenseiterchancen:

  1. Als "Könige der Leichtathleten" sind die Zehnkämpfer für den Superstar-Wettbewerb quasi vorqualifiziert. Wenn dann noch einer wie Weltrekordler Ashton Eaton (9039 Punkte) daherkommt, dürfte der US-Amerikaner mit seiner Entspanntheit und jungenhaften Art sicher "Everybodies Darling" und bei einer neuen Glanzleistung auch heimlicher Superstar der XXX. Olympischen Spiele werden.
  2. Nicht unerwähnt bleiben dürfen die "Olympioniken der Herzen" aus deutscher Sicht: Das Schwimmpärchen Britta Steffen/Paul Biedermann oder Diskus-Riese Robert Harting zum Beispiel. Vielleicht aber noch einmal Gewichtheber Matthias Steiner, der den Olympiasieg 2008 seiner tödlich verunglückten Frau widmete und damit nicht nur ganz Deutschland rührte.

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