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Pole Dance - Wie erlernt man den Fitness Trend?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:12
DasTanzen an der Stange ist der letzte Schrei im Bereich Fitness und Workout.

Pole Dance – das Tanzen an der Stange ist der letzte Schrei im Bereich Fitness und Workout. Wer nun glaubt diese Form des Sports sei nur etwas für die Damen des horizontalen Gewerbes und ausschließlich im Rotlichtmilieu zu Hause, der liegt völlig falsch.

Den Fitness Trend Pole Dance erlernen

Pole Dance verlangt Training des gesamten Körpers:

  • Das Tanzen an der Stange ist nicht nur ästhetisch und erotisch, es wird eine sehr gute Kondition abverlangt, der gesamte Körper wird trainiert, die Bewegungseleganz der Sportlerinnen wird erheblich verbessert und die Körperbeherrschung wird bis in den kleinen Finger geschult.
  • Inzwischen bekennen sich immer mehr Frauen zum Pole Dance aber auch Männer werden vereinzelt an der Stange angetroffen. Insbesondere in den Großstädten werden in einzelnen Fitness-Studios oder Tanzschulen immer häufiger Pole-Dance-Kurse angeboten.


Die Praxis des Tanzens an und mit der Stange:

  • Zur Ausübung dieses Sports benötigt die Tänzerin nicht viel. Ein knappes Sport- oder Bikinihöschen und ein Bikinioberteil oder ein sehr kurzes Top sowie ein paar stabile High-Heels sind alles.
  • Diese besondere Sportausrüstung ist wirklich so notwendig. In einem langen T-Shirt oder einer normalen kurzen Hose lässt sich der Sport nicht ausüben. Es ist der Kontakt der Haut zur Stange notwendig, um ein ungewolltes Abrutschen zu verhindern und um genügend Reibung zu erzielen damit die Tänzerin auch an der Stange haften bleibt.
  • Dieser Hautkontakt ist essentiell für die Ausübung der Figuren. Dabei wird beispielsweise von den Oberschenkeln ein so hoher Druck von beiden Seiten auf die Stange ausgeübt, dass die Tänzerin mit den Beinen gen Himmel und dem Oberkörper kopfüber, freihändig an der Stange hängen kann.

 

Vielseitigkeit der Übungen:

  • Die Übungen an sich sind überaus vielseitig und beanspruchen den gesamten Körper. Langsame Übungen, die viel Kraftaufwand verlangen, wechseln sich mit schnellen Übungsabschnitten ab, wobei die Schwerkraft und Schnellkraft ausgenutzt wird.
  • Jede Übung wird einstudiert, bis sie spielerisch leicht beherrscht wird. So ist die Tänzerin in der Lage auch schwierige Übungen mit der erwarteten Leichtigkeit und Grazie zu präsentieren.
  • Fortgeschrittene Tänzerinnen wagen sich schon bald auch an sehr schwierige Übungen, wie das Fallen in den Spagat oder die schnelle Schraube abwärts in der Kopfüberposition.
  • Einige Kurse bieten neben der senkrechten Stange auch Erweiterungen durch eine Querstange oder Stangenkombinationen an. So sind weitere Übungen möglich, wobei der Kreativität bei der Choreografie des Tanzes kaum noch Grenzen gesetzt sind.


Pole Dance in den eigenen vier Wänden

  • Um auch im privaten Bereich üben zu können bedarf es nicht viel. Eine passende Stange ist schnell montiert. Es ist lediglich ein freier Bereich von etwa zwei mal zwei Metern erforderlich.
  • Wer sich aber so an den fortgeschrittenen Übungen versuchen will, der sollte unbedingt eine dickere Sportmatte um die Stange herum legen, um Verletzungen beim Üben auszuschließen.

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