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Pulsmesser beim Sport? - Auswahl und Notwendigkeit

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
Ein Pulsmesser beim Sport ermöglicht es dir in den genau richtigen Pulsbereichen zu trainieren.

Wenn du intensiv Ausdauersport betreibst, feste Trainingsziele verfolgst oder abnehmen möchtest, kommst du um die Nutzung von einem Pulsmesser beim Sport nicht herum. 

  • Ob beim Laufen, Radfahren oder bei anderen Ausdauersportarten: Um ein Training effektiv zu gestalten, ist es wichtig im richtigen Pulsbereich zu laufen.
  • Ein Pulsmesser beim Sport ermöglicht es dir in den genau richtigen Pulsbereichen zu trainieren. 
  • Dazu wird über einen Sender, der sich im Brustgurt befindet, deine Herzfrequenz an eine entsprechende Pulsuhr gesendet. 
  • Auch Smartphones verfügen heute über entsprechende Apps schon über Möglichkeiten als Pulsmesser beim Sport zu fungieren. 
  • Diese zeichnen dann den genauen Pulsverlauf, Maximalpuls und die durchschnittliche Herzfrequenz aus und geben dem Athleten oder seinem Trainer wesentliche Informationen zum Training. 
  • Je nach Ausstattung einer Pulsuhr können die Einheiten auch später in ein entsprechendes Programm eingelesen werden und du kannst die Entwicklung über Monate beobachten. 
  • Generell lässt sich sagen: Je besser trainiert du bist, umso niedriger wird deine Herzfrequenz bei gleicher Geschwindigkeit.

Aber wofür ist der Pulsmesser beim Sport überhaupt wichtig?

  • Wenn du beispielsweise abnehmen willst ist es wichtig, nicht nur regelmäßig Sport zu treiben, sondern dich auch möglichst viel im Fettverbrennungspuls zu bewegen. 
  • Dieser ist eher im unteren Bereich angesiedelt und zwingt den Körper Fett anstatt Kohlehydrate zu verbrennen. 
  • Das bedeutet für dich, dass du überschüssiges Körperfett anstatt Zucker und danach womöglich sogar Muskelmasse verbrennst. 
  • Genauso wichtig ist es aber um die Leistung zu steigern, auch Trainingseinheiten bis kurz vor den anaeroben Bereich zu absolvieren. 
  • Wer vorher einen Leistungstest durchgeführt hat, kennt die genauen Werte seines Körpers. Für den Hobbysportler reichen dabei auch Durchschnittswerte, die sich aus dem Lebensalter errechnen lassen. 
  • Viele Pulsmesser können mit einfachen Tests im Ruhezustand bei angelegtem Pulsgurt auch Deinen optimalen Trainingspuls ermitteln. 
  • Wenn du Einheiten im hohen Pulsbereich absolvierst ist es wichtig, nicht über die anaerobe Schwelle, in der der Körper zu viel Sauerstoff verbrennt, zu kommen, denn das bedeutet Training im Sauerstoffdefizit mit der Folge hoher Laktatausschüttung. 
  • Daher sollte der Pulsmesser beim Sport dein ständiger Begleiter sein, um stichprobenhaft die Werte zu überprüfen.
  • Sicherlich wirst du dabei mit der Zeit auch ein gutes Gespür für den richtigen Puls bekommen.

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