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Richtiges Stretching im Fall einer Leistenzerrung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Bei einer Leistenzerrung muss mit höchster Vorsicht agiert werden.

Sport ist sicherlich eines der gesündesten Sachen, die man für seinen Körper und sein seelisches Wohl tun kann. Dabei kann man mit Sport sein Herz Kreislaufsystem auf Touren bringen und seine Muskeln stärken, sowie Fettleibigkeit vorbeugen und dafür sorgen, dass man im Alter beweglicher bleibt. Zulasten vieler begeisterter Sportreiter jedoch passieren im Sport leider viel zu häufig. Unachtsamkeit oder Übermut führt dazu, dass man sich Sport schnell eine Verletzung zuziehen kann. Dabei am anfälligsten sind die Beine.

Ob Knie oder Meniskus, schnell hat man sich dort eine Verletzung zugezogen. Aber auch die Leiste ist durchaus anfällig für Sportverletzungen. Wenn man im Sport viel springt und sich dreht, so kann man sich leicht die Leiste verzerren. Das tut nicht nur weh, sondern kann einen auch langfristig einschränken. Doch was tut man, wenn man sich eine Leistenzerrung zugezogen hat?

  • Wer sich eine Leistenzerrung beim Fußball, Tennis oder beim alltäglichen Joggen zugezogen hat, der muss mit höchster Vorsicht agieren. Nur eine falsche Bewegung kann die Situation verschlimmern und unwiderrufliche Schäden verursachen. 
  • Denn eine Leistenzerrung ist durchaus eine heikle Angelegenheit, die langjährig und relativ schwierig zu behandeln ist. 
  • So müssen direkt alle sportlichen Aktivitäten eingestellt werden und die richtige Therapie gefunden werden. 
  • Kriminell ist nämlich, wenn eine Leistenzerrung falsch behandelt wird. Dadurch können noch mehr Schäden als ursprünglich entstanden sind, entstehen.

  • Möchte man seine Leistenzerrung behandeln, so benötigt man ein Sportgel, welche schmerzlindernd und kühlend wirkt. 
  • Des Weiteren sollte man ausführliche Dehnübungen machen, um die Leiste beweglich zu halten. 
  • Sowohl Ruhe für die Leiste als auch ­eine adäquate Behandlung sind jetzt vonnöten.

  1. Dazu gehört wie oben beschriebene die Anwendung eines Sportgels, sowie das ausreichende Dehnen der Leiste. 
  2. Das Dehnen bildet dabei die das wichtigste Kriterium bei der Behandlung der Leistenzerrung. 
  3. Man sollte sich hierfür Zeit nehmen und nur so viel Dehnen, wie man schmerzfrei kann. 
  4. Dazu setzt man sich entweder hin oder steht und streckt den Oberkörper weit nach oben. Dadurch erreicht man eine vertikale Dehnung. 
  5. Wenn man wiederum seitlich Dehnen möchte, so streckt man ein Bein zur Seite aus und zieht den Oberkörper zu dieser Seite hin. 
  6. Es ist hierbei jedoch größte Vorsicht geboten, denn man darf keineswegs Schmerzen verspüren, dann ist die Intensität zu hoch. 
  7. Zwingend notwendig ist zu warten, bis die Verletzung bzw. die Zerrung vollkommen abgeklungen ist und verheilt ist. 
  8. Wer leichtsinnigerweise schon verfrüht mit dem Sport wieder beginnt, der riskiert, dass die Leiste sich nicht mehr erholen kann und irreparabel wird. 
  9. Dadurch kann Sport unter Umständen das ganze Leben lang nicht mehr auszuführen sein. 
  10. Dieses Risiko sollte niemand eingehen, für den Sport zum Leben gehört. Hier ein hilfreicher Artikel Rund ums Thema Leistenzerrung und Behandlungsmöglichkeiten.

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