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Seit wann gibt es den Hertha BSC?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Der Hertha BSC ist der größte und berühmteste Sportverein von Berlin.
Er beinhaltet jedoch nicht nur die etablierte und bekannte Fußballabteilung, sondern insgesamt 29.000 Mitglieder der unterschiedlichsten Sportarten. Hertha BSC steht dabei für "Hertha, Berliner Sport-Club e.V.".

Geschichte des Vereins

  • Gegründet wurde der Hertha BSC am 25. Juli 1892 von den Brüderpaaren Lorenz und Lindner, unter dem Namen Berliner Fußball Club Hertha (BFC Hertha).
  • Der Name Hertha stammt von dem eines Dampfers mit dem Fritz Lindner kurz zuvor gefahren war.
  • Auch die Vereinsfarben Blau und Weiß (und damals auch noch Gelb) wurden von dem Schornstein des Dampfers übernommen.
  • Nach ersten Gehversuchen in der höchsten Liga, sicherte sich die Hertha 1906 die erste Berliner Meisterschaft.
  • In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft scheiterte man im Halbfinale am VfB Leipzig.
  • Die Anfangszeit des Vereins war immer wieder von Problemen und teilwese Skandalen geprägt.
  • Nach finanziellen Schwierigkeiten schloss man sich 1923 mit dem Berliner Sport-Club zusammen. Seitdem existiert der heutige Name Hertha BSC in dieser Form.
  • Bis 1931 sicherte man sich einen Platz unter den besten deutschen Mannschaften und gewann zwei Mal die Meisterschaft.
  • Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Verein, wie alle deutschen Vereine, vorerst aufgelöst.
  • Ab 1949 durfte man wieder den Titel Hertha BSC verwenden, spielte später aber nicht so gut wie früher und 1952 erstmals auch in der unterklassigen Amateurliga Berlin.
  • Am 24.August 1963 erfolgte das erste Spiel in der neu gegründeten Bundesliga, das mit einem 1:1 gegen den 1.FC Nürnberg ausging.
  • Hierbei spielte man erstmals im Berliner Olympiastadion. Die ersten beiden Saisonen beendete man am drittletzen Platz.
  • Danach wurde man wegen damals illegalen "Handgeld"-Angeboten zum Zwangsabstieg in die Regionalliga verurteilt.
  • Drei Jahre später war man aber bereits in der höchsten Liga zurück.
  • In den 70er Jahren gelangen mehrere große Erfolge.
  • 1975 erreichte man mit der deutschen Vizemeisterschaft den bisher größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Daneben gab es zahlreiche Erfolge in nationalen und internationalen Bewerben.
  • Die 80er jahre waren umso schlechter. Man stieg zweimal ab und verbrachte ein gutes jahrzehnt in den unteren Spielklassen, bis man 1990 wieder erstklassig wurde.
  • Es folgten mehrere internationale und nationale Erfolge, aber auch zahlreiche Fehlschläge und einige Ab- und Aufstiege, die sich bis heute wie eine Achterbahn durchzogen. 2011 gelang der letzte Aufstieg unter Markus Babbel.
  • In der selben Saison stieg man unter Rehhagel nach verlorenem Relegationsspiel gegen Düsseldorf aber wieder ab.

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