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Sicher Autofahren im Pulverschnee? - So verbindet man Spaß und Sicherheit

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:11
In der kalten Jahreszeit hat man es als Autofahrer schwer.

In der kalten Jahreszeit machen dem Autofahrer nicht nur zugefrorene Schlösser, eisblinde Windschutzscheiben, von innen beschlagene Fenster, und eiskalte Sitze am Morgen das Autofahrerleben schwer. Teilweise ist es nur stellenweise Glatt, was oft genug für eine böse Überraschung sorgt. Aber der Winter hat auch seine spaßigeren Seiten. Wenn am Tag zuvor kein Tauwetter war und die Straße war trocken, dann kann es ruhig schneien. Schöne große weiße Flocken. Pulverschnee!

  • Wer seine Winterbereifung aufgezogen hat, den Reifendruck angepasst hat und nicht mit den Breitwandreifen vom Sommer durch den Schnee eiern muss, der wird entdecken – Pulverschnee fahren macht Spaß!

Autofahren im Pulverschnee

  • Es gibt im Winter kaum einen besseren "Zusatzbelag" auf der Fahrbahn. 
  • Gerade in Kurven kann der Wagen mit nur etwas Übung ein ganz klein wenig zum Driften gebracht werden. Wenn dann rechts und links der Schnee zur Seite stobt erlebt der Fahrer ein seltenes Fahrgefühl. 
  • Wer sich bei dem Gedanken daran nicht besonders wohl fühlt, der sollte einfach mal ganz früh morgens aufstehen und den Großparkplatz eines nahe gelegenen Supermarktes als Teststrecke missbrauchen. 
  • Im Übrigen wäre es wirklich gut, wenn alles Autofahrer das mal probieren würden. Es gibt Tage im Winter an denen es schneit, der Schnee aber schon beim Aufprall auf den Boden nicht mehr vorhanden ist. Trotzdem fahren einige Verkehrsteilnehmer, als würden sie auf einer Eisschicht zur Arbeit rodeln müssen – im Schritttempo.
  • Das ist wirklich überflüssig. In einschlägigen Urteilen heißt es immer, der Fahrer soll seine Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anpassen. Es heißt dort nicht: Wenn eine Flocke fällt am besten stehen bleiben!
  • Diese kleinen "Fahrübungen" verbitten sich natürlich bei dichtem Verkehr in der Hauptverkehrszeit und wohl möglich noch in der Innenstadt. Sollten einem Fahrer dennoch die Zügel etwas durchgehen, wird das einzige was er finden wird die Gesichter zweier verärgerter Polizeibeamten sein.
  • Solltest du mal mit deinem Auto bei schneebedeckter Fahrbahn unterwegs sein und du fährst für diese Verhältnisse schon recht zügig, wirst dann aber von einem Motorrad mit Seitenwagen überholt – nicht wundern, nicht den Biker für verrückt erklären, nicht schimpfen – einfach nur wissend lächeln! 
  • Es gibt für solche Straßenverhältnisse kein besseres Fahrzeug als ein Motorradgespann oder ein Kettenfahrzeug.
    Durch die Asymmetrie eines Gespannes kann der Fahrer eines solchen Vehikels Dinge anstellen, bei denen würdest du schon beim bloßen Versuch deinen Wagen im nächsten Graben versenken.

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