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Skifahren lernen: So geht's mit Carving-Ski

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Eigentlich haben schon Millionen von Menschen das Skifahren gelernt...

Eigentlich haben schon Millionen von Menschen das Skifahren gelernt, ohne dabei sich Gedanken zu machen, wie es eigentlich richtig geht und wie man es am Besten lernt. Man hat sich einfach auf die Ski gestellt und von den Eltern, Freunden oder Bekannten durch die mehr oder weniger gute Ratschläge inspirieren lasen.

Skifahren lernen im Carving-Ski-Zeitalter

So haben wahrscheinlich vor allem die Kinder einen großen Vorteil beim Skifahren lernen, denn diese achten nicht wirklich auf motorische Bewegungen, sondern lernen eher nach dem Gefühl und haben auch viel Spaß dabei. Bei den Erwachsenen ist es schon etwas schwieriger, denn hier geht einem beim Skifahren lernen viel zu viel durch den Kopf. So hat man entweder Angst hinzufallen und sich damit zu blamieren oder man hat einfach Angst sich irgendetwas zu brechen, sodass man sich ganz schön verkrampft, unnatürlich und ängstlich bewegt. Deswegen ist es besonders für Erwachsene empfehlenswert, sich einen professionellen Skilehrer zu holen, der einen durch Hilfestellungen die anfängliche Probleme und Ängste bereits nach ein paar Tagen des Skifahren lernen überwinden lässt. Diese Tipps und Tricks sind besonders im derzeitigen Zeitalter der Carving-Ski sehr empfehlenswert, wenn man das unglaubliche "Carving-Ski Feeling" erleben will.

Was ist eigentlich mit dem Pflug?

Der Pflug erfüllt vor allem zwei besondere Funktionen. Zum ersten wird er gebraucht, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren und reduzieren zu können. Ein Pflug ist deswegen genauso wie das Driften und das Querstellen der Ski unersetzlich und wird auch noch weiterhin zu dem gefragtesten Mittel beim Skifahren zählen. Die zweite Funktion des Pflugs hilft bei richtigen Fahrt in eine Kurve. Das heißt, um das Fahren einer Kurve zu beherrschen, muss man entweder den Pflug oder aber auch die Kurzsimethode benutzen. Wenn man sich für den Pflug entscheidet, dann gibt es zwei mögliche Varianten, die zu unterscheiden sind. 

2 Funktionen des Pflugs

Der natürliche Pflug, welcher vor allem in der Schweiz beigebracht wird, ist wahrscheinlich der sinnvollste. Bei dem natürlichen Pflug bewegt sich der Körper also wie der Name schon sagt, ganz natürlich und hat in Fahrweise große Ähnlichkeiten mit Inlineskaten. Die andere Möglichkeit erlaubt der „nach außen lehnen Pflug“. Dieser wird vor allem in Österreich und Deutschland gelernt. Das Problem dabei ist, dass man durch die Methode ausschließlich währende der Phase "nach außen lehnen" etwas lernt und während der weiteren Phasen des Skifahrens eher ratlos ist. Genau das verwirrt die meisten Skischüler und zwingt sie dazu, ihre „natürlichen Bewegungsmuster“ aufzugeben, die sie bereits vom Radfahren oder Inlineskaten her kennen. Diese Variante funktioniert nur unter Anleitung eines Skilehrers, auf flachen Pisten und bei langsamer Fahrt. Sollte es aber schneller werden, verfallen die meisten Skifahrer in Angst und benutzen wieder ihre „natürlichen Bewegungsmuster“, die einfach besser funktionieren. Das führt dazu, dass der kurvenführende Außenski keine Belastung mehr ausübt und sich auf diese Weise nicht mehr in eine andere Richtung dreht. Der belastete Innneski lehnt sich bei natürlichen Bewegungen ebenfalls nicht mehr in die Kurve, sonder in die entgegengesetzte Richtung. 

 

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