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Snowboard-Kaufberatung: Snowboardtypen und Board-Länge

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Zur kommenden kalten Jahreszeit zieht es neben Skifahrern auch unzählige Snowboarder in die Skigebiete.
Egal ob jung oder alt, jeder hat seinen Spaß auf den Pisten. Doch welches Board passt am besten? Wie lang muss es sein und welcher der 3 Snowboardtypen ist der Richtige? Im Folgenden eine kurze Snowboard-Kaufberatung.

Kaufentscheidung - wichtige Kriterien beim Snowboardkauf

Um 1963 gab es den ersten richtigen Versuch ein Snowboard zu bauen. Damals versuchten 2 Surfer aus den USA aus alten Türen und großen Holzbrettern, auf denen sie Laschen montierten, eine Art Surfbrett für den Schnee zu bauen. Aus dieser Idee entstand im Laufe der Zeit eine der beliebtesten Wintersportaktivitäten überhaupt.

Was ist die perfekte Board-Länge?

Die Länge des Boards orientiert sich an Gewicht und Größe des Fahrers. Je größer und schwerer man ist, desto länger sollte das Snowboard sein. Im Idealfall liegt die Board-Länge zwischen Schulter und Nase, jedoch ist es für Anfänger einfacher, mit einem etwas Kürzeren zu beginnen. Für Fortgeschrittene und Tiefschneefahrer kann das Snowboard im Gegensatz dazu gerne etwas länger und auch breiter sein.

Welches Snowboard ist das Richtige?

  • Grob kann man zwischen 3 Snowboardtypen unterscheiden. Es gibt Freestyle-, Freeride-, und Raceboards. Jedoch gehen die verschiedenen Kategorien nahtlos ineinander über, wodurch zahlreiche neue kleine Typen entstehen.
  • Anfänger und auch Profis greifen oft zum Freestyle-Board.
  • Durch seine Flexibilität und Form ist es für normale Pisten gut geeignet, aber auch Boarder, die auf Rails, Kickern und in Halfpipes fahren möchten kommen voll auf ihre Kosten. Jedoch ist es für höheres Tempo speziell auf stark verspurten Pisten eher ungeeignet.
  • Wer von allem ein bisschen möchte sollte zum Freeride-Board greifen.
  • Es ist etwas länger und härter als ein Freestyle-Board, was dem Fahrspaß auf der normalen Piste zu Gute kommt, auch bei etwas höheren Geschwindigkeiten. Zudem ist es sehr gut geeignet um im Tiefschnee und abseits der präparierten Pisten zu fahren. Im Funpark unterliegt es aber dem Freestyle-Board.
  • Eine Race-Board ist ideal für diejenigen, die auf Geschwindigkeit aus sind.
  • Je besser und schneller man fährt, desto länger und härter sollte das Board sein. Es ist schmal und hat eine erhöhte Vorspannung, wodurch enorme Geschwindigkeiten möglich sind. Für Tiefschnee und Funparks ist es dadurch völlig ungeeignet. Zu empfehlen ist dieses Snowboard nur für erfahrene Boarder, da für Anfänger durch die erhöhte Vorspannung nur Stürze und wenig Fahrspaß vorprogrammiert sind.

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