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Sotschi 2014: Die Sicherheitsvorkehrungen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Sotschi 2014: Die Sicherheitsvorkehrungen (wie viele Polizisten/wie viele Militärs...?)

Die Vorfreude auf die olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 ist aktuell auf ihrem Höhepunkt. Viele Menschen, die noch überlegen, ob sie zu diesem Event nach Sotschi reisen möchten, fragen sich aber nach der Sicherheit der in diesem Jahr ausgerichteten olympischen Winterspiele. Fest steht: Die Regierung und das planende Komitee scheinen keine Kosten und Mühen gescheut zu haben, um die Sicherheit für Sportler und Zuschauer gleichermaßen auf hohem Niveau zu garantieren.

Factbox

  • Insgesamt 70.000 Einsatzkräfte in Sotschi und der umliegenden Region
  • Militär stellt größten Teil der Einsatzkräft
  • Inlandsgeheimdienst FSB koordiniert Anti-Terror-Spezialisten
  • Luftwaffe und russische Marine sichern Grenzen und stehen im Notfall bereit

Sicherheit geht vor

Zeitung berichtet von 70.000 Einsatzkräften im Sicherheitswesen

Die bekannte Zeitung „Wedomosti“ berichtet von 70.000 Einsatzkräfte, die im Rahmen der olympischen Winterspiele für die Sicherheit sorgen sollen. Bis zum 21. März werden viele weitere Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit durchgeführt. Koordiniert werden letztere durch ein verantwortliches Komitee im Innenministerium des Landes.

Planungen der Sicherheitsmaßnahmen in Sotschi 2014

In Sotschi selbst werden etwa 40.000 Einsatzkräfte zur Verfügung stehen. Ein Viertel davon sind – gemäß der Angaben des Innenministeriums – Soldaten. Der Vizebefehlshaber der Innentruppen, Sergej Bunin hat diese Zahl bestätigt. Etwa 50 Prozent der verbleibenden 30.000 Einsatzkräfte, die vor Ort sein werden, werden aus anderen Regionen bereit gestellt und bestehen aus Soldaten und Polizisten.

Auch Anti-Terror-Spezialisten sind im Einsatz

Nicht nur das Militär und die regionalen Ordnungsbehörden werden für die Sicherheit der Spiele sorgen: Auch Anti-Terror-Spezialisten sind im Einsatz und überwachen die Spiele in jeder nur erdenklichen Situation. Was die Zahlen dieser Spezialeinsatzkräfte angeht, hält sich das Innenministerium sowie der Inlandsgeheimdienst FSB jedoch nach wie vor sehr bedeckt.

Militärische Maßnahmen für die Winterspiele in Sotschi

Am Schwarzen Meer sind in den letzten Tage zusätzliche Luftwehranlagen positioniert worden. Die Medien berichten unter anderem von 18 sogenannten „Panzyr-S-Systemen“. Aber auch die Luftwaffe und die Marine haben ihren Teil zur Sicherung der Spiele beigetragen und stellen an der Küste mehrere Kriegsschiffe und Kampfjets, die im Notfall rund um die Uhr bereit sind.

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