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Sprunggelenk selbst tapen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
"Sport ist Mord", sagen diejenigen, die keinen Sport machen. "...

"Sport ist Mord", sagen diejenigen, die keinen Sport machen. "Sport verändert dein Leben und zwar zum Positiven.", sagen die, die regelmäßig zum Training gehen. Das Sport aber auch die unterschiedlichsten Intensitäten und Formen beschreibt, geht oftmals unter in der "ganz oder gar nicht" Debatte. Dabei stellt sich kaum jemand, der eine Sportart ausübt diese Frage. In der Regel ist es eher so, wie du vielleicht aus eigener Erfahrung weißt, dass man sich sogar auf allen Vieren zum Training schleppt, nur um keinen Leerlauf zu haben.

  •  Sportarten wie Schach und Armdrücken einmal aussen vor gelassen, ist es allerdings häufig der Fall, dass du dir, besonders die Gelenke in den unteren Extremitäten, also Knie und Fuß, besonders häufig überstrapazierst.
  • Manchmal reicht eine ungünstige Bewegung und schon hat man sich etwas gezerrt.
  • Das bedeutet aber nicht, dass man über Wochen aussetzen muss, sondern man kann das Gelenk, wobei hier in allerster Linie vom Sprunggelenk gesprochen wird, da es zum einen am häufigsten lädiert wird, zum anderen relativ unkompliziert zu stützen ist, sinnvoll tapen.
  • Aber auch Altlasten kannst du sehr einfach präventiv tapen, um neuen Verletzungen vorzubeugen.

Der Tape-Vorgang

  1. Besonders wichtig ist der Grundsatz, dass man bei starken Schmerzen oder einem geschwollenen Sprunggelenk so umgehend wie möglich einen Arzt konsultiert und nicht wild drauf los tapt.
  2. Zunächst setzt man einen so genannten Anker, also man tapt in halber Höhe der Wade und knapp hinter dem Ballen zwei Mal herum.
  3. Nun zieht man den Fuß an, das er möglich im 90-Grad-Winkel steht und tapt von innen am oberen Anker, einmal um den Fuß herum, bis zum äußeren, oberen Anker.
  4. Hier darfst du, je nach Stützintensität, auch mehrere Lagen nehmen.
  5. Um die Stützung zu fixieren, tapt man nun knapp über den Sprunggelenk noch einmal herum, damit nichts mehr verrutschen kann.
  6. So ist man bestens geschützt, allerdings ist eine regelmäßige Beinrasur empfohlen, ansonsten wird es am Ende doch noch schmerzhaft.

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