Foto: muzsy / Shutterstock.com

Stefan Kießling und sein Phantomtor: Was ist passiert?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Das "Tor" geht wohl zu einer der spektakulärsten Phantomtore in der Geschichte des Fußballs ein. Nach einer Ecke von Bayern Leverkusens Spieler Castro...

Die Bundesliga ist schon seit einigen Wochen wieder voll im Gange. Wahrscheinlich war die Bundesliga noch nie so bekannt, wie es zu dieser Zeit ist, insbesondere auch wegen dem letzten Championsleauge-Finale, bei dem der BVB gegen FC Bayern München gespielt hat. Davor gab es bisher noch nie ein deutsches Finale in der Königsklasse des Fußballs und so verwundert es nicht, dass die Bundesliga im Profifußball an Stellenwert enorm gewonnen hat. Dadurch werden auch sicherlich viele das spektakuläre Spiel von Bayern Leverkusen gegen den Verein von Hoffenheim gesehen haben.

Das Phantomtor des Jahres von Stefan Kießling

  • Das "Tor" geht wohl zu einer der spektakulärsten Phantomtore in der Geschichte des Fußballs ein. Nach einer Ecke von Bayern Leverkusens Spieler Castro köpfte der Torjäger den Ball an bzw. in das Außennetz von Hoffenheim. Stefan Kießling ärgerte sich schon, als der Ball daneben ging, drehte sich anschließend um, riss die Hände über den Kopf und ärgerte sich über die verpasste Chance. Was er allerdings nicht sah war, dass der Ball am Außennetz des Hoffenheimer Tors durch die Tormasche durchging. 
  • Dabei übersahen sowohl Schiedsrichter, als auch die Linienrichter, dass der Ball zuvor neben das Tor in das Außennetz ging. 
  • Einige Spieler konnten es zunächst nicht fassen und die Schiedsrichter waren wohl einer der wenigen Leuten auf dem Platz, die das nicht bemerkt haben. 

Stefan Kießling wurde Unsportlichkeit vorgeworfen

  • Im Nachhinein wurde Stefan Kießling Unsportlichkeit von einigen Leuten vorgeworfen, denn er hätte die Chance gehabt dies aufzuklären. Er selbst äußerte sich ebenfalls schon zu diesem Vorfall, indem er schrieb, dass er sich bereits umgedreht hatte und danach selbst verwundert war, dass der Ball im Netz war. 
  • Selbes soll er zum Schiedsrichter gesagt haben, dass er es selbst nicht gesehen hat, wie der Ball ins Tor ging. Ebenfalls betonte Kießling, dass ihm Sportlichkeit und Fairness sehr wichtig seien und der Sieg von Bayer Leverkusen über Hoffenheim dadurch einen faden Beigeschmack hätte. 
  • Die Hoffenheimer forderten bereits ein Wiederholungsspiel. Dazu wird es aber höchstwahrscheinlich nicht kommen, denn auch in vergangenen Spielen, bei denen es zu solchen Geschehnissen kam, wurde nie ein Wiederholungsspiel ausgetragen. 

Kommentare