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Warum fliegt der Bumerang zurück zum Werfer? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Der Bumerang stammt traditionell aus Australien und wurde von den Aborigines als Jagdinstrument eing

Der Bumerang stammt traditionell aus Australien und wurde von den Aborigines als Jagdinstrument eingesetzt. Aber auch in Afrika, Amerika oder Asien hat er, meist aus Holz oder Knochen gefertigt, ursprünglich den Zweck des Tötens der Beute erfüllt. Heute spricht man vom Sportbumerang, der in verschiedenen Ausführungen mit zwei oder drei Flügeln vorkommt aber einen Sinn hat: der Bumerang kehrt zum Werfer zurück.

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Warum kommt der Bumerang zum Werfer zurück:

  1. Einen Bumerang musst Du stets mit etwas Schräglage werfen, um den von der Erdanziehungskraft wirkenden Auftrieb auszuschalten.
  2. Wirfst Du ihn nun los, so kommt der Bumerang in eine Vorwärts- und Rotationsbewegung. Die Rotation sorgt für Stabilität in der Luft, das Profil seiner Flügel gibt den nötigen Auftrieb.
  3. Der Flügel, der sich jeweils in Flugrichtung vorn befindet, bekommt mehr Auftrieb als die anderen. Das funktioniert ähnlich dem Prinzip eines Hubschrauberrotors.
  4. Durch das Kreiselgesetz kippt der vorauseilende Flügel nicht an der höchsten Stelle, sondern erst 90 ° später nach links. Dadurch kommt es zum Kurvenflug, der Bumerang wird in eine Kreisbahn gezogen und kehrt zum Werfer zurück.
  5. Dass der Bumerang nach links kippt, gilt übrigens nur für den Wurf eines Rechtshänders. Beim Linkshänder ist es genau anders herum, er kippt nach rechts weg und kehrt auf diesem Wege zurück.
  6. Es gibt also Wurfgeräte speziell für Rechts- oder Linkshänder.
  7. Mittlerweile existieren auf dem Markt Sonderausführungen an Bumerangs für besonders lange Flüge bzw. für eine besonders präzise Rückkehr zum Werfer, die ein Trickfangen oder gar Jonglieren ermöglichen.

 

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