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Was muss man beim Tiefschnee Schifahren beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Sie möchten im Tiefschnee elegant wie auf Wolken dahinschweben? Dann haben wir ein paar Tipps.

Sie möchten im Tiefschnee elegant wie auf Wolken dahinschweben? Dann haben wir ein paar Tipps für Sie!

  • Anfangs nicht zu schweren oder tiefen Tiefschnee an einem Hang mit leichtem Gefälle wählen. Zuerst einmal versuchen, sich an das ungewohnte Verhalten der Ski zu gewöhnen. Danach Schussfahren mit geschlossenen Beinen. Etwas Geschwindigkeit aufnehmen und beginnen "zu pumpen". 
  • Aus dieser Bewegung beginnt man kleine Kurvenradien zu fahren. Man weicht dabei nur ganz wenig aus der Fallinie ab, wegen dem Rythmus. Erst wenn man es beherrscht, diese Kurven weiter auszufahren ist man gewappnet für die steilere Piste.
  • Wagt man sich an einen Hang irgendwo abseits der normalen Piste, kann dies sehr gefährlich sein! Generell gilt: Off-Piste fahren stellt höchste Anforderungen an die Sicherheit: Geländekenntnis, Lawinenkunde, Piepser, Schaufeln, Freunde sind ein "muss"!
  • Achtung: Es können Felsen, Lawinen, Steine, Löcher usw. lauern!!
  • Nochmal: Bitte aufpassen wegen der Lawinengefahr beim Tiefschneefahren abseits der Piste und sich zwingend vorab informieren über entsprechende Ausrüstung und Verhalten!

  1. Tiefschneefahren verlangt volle Körperbeherrschung und benötigt einen guten Rythmus und vor allem Gleichgewicht.
  2. Niemals Rücklage! Damit wird man schneller, meistens zu schnell! Außerdem wir der Schwungradius damit vergrößert. Mit normaler Haltung fährt man am besten. 
  3. Man sollte versuchen kurze Schwünge zu machen und dabei das "abfedern" durch den Schnee zu erfühlen. Wenn es auch anfangs viele Stürze kostet, es wird bald der Zeitpunkt kommen, an dem man zwei aufeinander folgende "federnde" Schwünge schafft. Wenn das der Fall ist, dann ist es auch nur noch eine Frage der Zeit bis man einen kompletten Hang bewältigen kann. 
  4. Achten Sie auf eine gleichmäßige Belastung der Ski und zusätzlich auf eine gewisse Grundgeschwindigkeit.
  5. Die Skispitzen dürfen nicht abtauchen. Dies wird aber meist schon über das Aufschwimmen der Ski durch die Verdichtung des Schnees erzielt.
  6. Beine zusammen lassen. Das Risiko für Knieverletzungen ist beim Tiefschneefahren höher als auf der normalen Piste, wenn einem sozusagen ein Bein hängenbleibt.
  7. Vorbereitung auf der Piste: Parallelschwünge in klassischer Technik mit geschlossenen Beinen. Dabei auf gleichmäßiger Belastung achten, ohne viel Kanteneinsatz. Betont rythmisch mit fließenden Übergängen von einem Schwung zum anderen.
  8. Üben, üben, üben! Tiefschneefahren lernt man wie das Buckelpistenfahren nur durch Übung.

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