Foto: Shutterstock.com

Wie lange war Roger Federer die Nummer 1 der Tenniswelt?

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Roger Federer beherrschte die Szenerie im Tennis von 2004 bis 2009 als Weltranglistenerster.
In diesen Jahren gewann er 16 Grand Slam Turniere, davon sogar einmal drei Titel in eine Saison (2004, 2006, 2007). Insgesamt gewann Federer 67 Einzelturniere und 8 im Doppel. Obendrein ist er einer von drei Spielern, die in Lauf ihrer Karriere in vier Grand Slam Turnieren erfolgreich waren. Einzigartig ist auch seine sonstige Karriere: 5mal gewann er Wimbledon, 5mal die US Open, viermal wurde er dadurch auch zum Weltsportler des Jahres gewählt (2005,2006, 2007 und 2008).

  1. Seit seinem 12. Lebensjahr entschied sich Federer für das Profitennis, obwohl er genauso viel Talent für den Fußball hatte. 
  2. Ab 1995 wurde er im Tenniszentrum Ecublens vom Schweizer Verband gefördert und erreichte noch im selben Jahr das Achtelfinale des international bekanntesten Juniorenturniers des Orange Bowl in Miami, bei dem er dann ausschied. Den ersten Juniorentitel konnte er dann in Prato 1997 gewinnen. 
  3. Mit 16 Jahren verließ er die Schule, nicht ohne Risiko, denn noch konnte er nicht vom Tennis leben. Das sollte sich jedoch bald ändern. 
  4. 1998 erreichte er das Halbfinale bei der Juniorenrunde der Australian Open und im gleichen Jahr siegte er in Wimbledon im Einzel wie im Doppel. 
  5. So konnte er sich finanzieren und noch im gleichen Jahr seinen ersten Auftritt auf der ATP- Tour in Gstaad machen. In diesem Jahr gewann er auch den Orange Bowl, der ihm im letzten Juniorenjahr nicht nur an die Spitze der Weltrangliste der Junioren katapultierte sondern auch den Sprung zu den Profis endgültig ermöglichte. 
  6. Seine Profikarriere wurde von 8 Wildcards begleitet, die ihm die Teilnahme an den ATP Turnieren ermöglichte. 
  7. Bereits Ende des Jahres 1999 gehörte er somit zu den 200 besten Spielern der Welt in der Tennisrangliste. 
  8. Im Jahr 2000 erfolgte die erst Grand Slam Teilnahme beim Turnier Roland Garros, Paris und schon landete er auf Platz 64 der Weltrangliste.

Kommentare