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Wie macht man einen richtigen Liegestütz?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Man braucht praktisch keine Hilfmittel, außer eventuell einen sauberen Fußboden.

Die häufig einfachste Variante im eigenen Büro mal kurz Stress in Energie umzuwandeln oder aber seinen Körper ziwschendurch zu straffen ist sicherlich der Liegestütz. Man braucht praktisch keine Hilfmittel, außer eventuell einen sauberen Fußboden und die Möglichkeit seine Schuhe auszuziehen, aber ansonsten kann fast jeder fast überall ein wenig sportliche Aktivität in seinen Alltag bringen.
Problematisch ist dabei allerdings häufig, dass wer seine Liegestütze nur als Pausenbschäftigung sieht, häufig seinen Sport zu einer Art Nebensache degradiert. Man freut sich zwar wenn man in einer Minute auch 60 Liegestütze schafft, aber dass hat noch lange nichts mit gutem oder effektiven Training zu tun. Obgleich wer 60 Stück überhaupt schafft schon zu den Trainierteren zählt.

  • Wer aber seine Liegestütze zu schnell ausführt riskiert nicht nur ein ineffektives Training, sondern auch einen verstärkten Knorpelabbau in den Schulter- sowie Handgelenken und nicht zuletzt im Ellenbogen. 
  • Es heißt also, wenn die Gelenke knacken oder sonst wie weh tun muss an der Ausführung gefeilt werden.
  • Häufigster Fehler neben einer unzureichenden Körperspannung ist also die eben erläuterte zu schnelle Ausführung.

  1. Damit zur Ausführung: Wer einenen richtigen Liegestütz machen will, sollte zunächst seine Schuhe ausziehen und mit beiden nach hinten parallel ausgestreckten Beinen Position nehmen. 
  2. Danach ist es unbedingt notwendig seinen gesamten Körper zu einer geraden Linie anzuspannen und darauf zu achten, dass der Po nicht nach oben ausschert. Auch ergibt sich aus der richtigen Körperspannung, dass kein Hohlkreuz entsteht.
  3. Wer dann, ohne den Hals zu bewegen, langsam seine Nasenspitze nach unten führt, bis diese kurz davor ist den Boden zu berühren, hat schon fast alles richtig gemacht. 
  4. Danach aber nach oben zu schießen und so schnell wie möglich den Liegestütz zu beenden ist absolut falsch. Hier sollte auf jeden Fall darauf geachtet werden, dass der Bewegungsablauf rund ist und nach einer kurzen Warteposition der Hubweg langsam mit den Armen bewältigt wird.
  5. Die geltende Maxime ist dabei stets, dass nicht die Häufigkeit des Liegestütz das Training ausmacht, sondern die problemlose runde Ausführung in einer selbstgesteckten Ausführungszeit. 
  6. Das soll nicht den Spass am zählen nehmen, sondern die Gesundheit erhalten. 
  7. Außerdem bedeutet dies nicht, dass immer auf das Zählen und die schnelle Ausführung verzichtet werden muss. Denn wer sein Training nicht variert, belastet seinen Körper schnell zu einseitig und verhindert damit einen effektiveren Muskelaufbau.
  8. Zusätzlich empfiehlt es sich beispielsweise im 2 Tagesrhythmus Gymnastik, Ausdauersport oder ähnliches zu betreiben, damit der Muskelaufbau am Oberkörper nicht zu Krämpfen oder einer Überbelastung der Wirbelsäule führt.

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