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Wie profitiert man von Yoga?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Yoga ist eine asiatische Technik der Entspannung. Aber wie profitiert man wirklich von Yoga?

Yoga ist eine asiatische Technik der Entspannung. Sie gehört zu den drei "Großen Indischen Philosophien". Schon vor Jahrtausenden wurde sie dort zur inneren Einkehr von Geist und Körper gleichermaßen benutzt. Seit dem 20. Jahrhundert ist Yoga auch in der Westlichen Welt bekannt. Immer mehr Menschen erlernen Yoga in Kurse oder im Selbstlernprozess. Aber wie profitiert man wirklich von Yoga? Was ist zu beachten?

  • Wirkliche Gefahr beim Yoga ist Selbstüberschätzung. Immer mit den einfachsten Übungen beginnen! Übungen wie der Handstand oder Kopfstand sind nur etwas für äußerst Fortgeschrittene Personen im Yoga. 
  • Alle Übungen sollten außerdem nicht gehetzt durchgeführt werden. Beim Yoga steht die Entspannung im Vordergrund!

  • bequeme Kleidung: darauf sollten Sie besonders achten, da in unbequemen Kleidungsstücken keine Entspannung möglich ist
  • eine Yoga Matte: diese ist bereits sehr günstig zu erwerben
  • eine Decke (für Entspannungsübungen)

  1. Um vom Yoga zu profitieren, sollte man Schritt für Schritt vorgehen, um diese Methode der spirituellen und körperlichen Entwicklung gekonnt durchzuführen. Zunächst sollte man mit kurzen Trainingseinheiten beginnen. 10 bis 15 Minuten reichen zunächst völlig. 
  2. Später kann diese Zeit langsam bis zu einer Stunde ausweiten. Doch in den ersten Yoga Einheiten ist man damit definitiv überfordert - zumindest beim Selbstlernprozess. In guten Kursen sollte die konkrete Yoga Einheit auch immer mit Gesprächen abgewechselt werden. In der ersten Zeit sollte mindestens jeden zweiten Tag Yoga betrieben werden. 
  3. Wann die geeignete Zeit dafür ist - Morgens oder Abends - muss man für sich selbst heraus finden. Auch beides ist natürlich empfehlenswert.
  4. Zunächst sollte man einige Minuten für die Yoga Einheit in sich gehen und entspannen. Dann wird mit den Übungen begonnen. Es gibt Yoga Übungen im Liegen, im Sitzen und im Stehen. Gut ist eine Mischung aus allen drei Positionen. Zunächst Stehen, dann Sitzen, schließlich Liegen (denn dies ist am Entspannendsten).
  5.  Im Stehen ist der Krieger oder der Berg eine einfache Stellung für Anfänger, im Sitzen natürlich der Lotussitz im Liegen beispielsweise die Totenstellung. 
  6. Wichtig ist, keine Übung weiterzumachen, bei der man sich nicht wohl fühlt. Dies ist sinnlos, denn dabei kann es nicht zur Entspannung kommen. Natürlich sollte man dennoch nicht gleich aufgeben, aber sich auch nicht überfordern. Mit dieser Taktik wird der Körper mit der Zeit ganz natürlich von den Übungen profitieren und beweglicher werden. 
  7. Damit auch der Geist profitiert, sollte man sich bei jeder Übung immer wieder den Sinn des Yoga vergegenwärtigen und sich immer wieder neu in sich selbst versenken und sich seines Körpers und Geists bewusst werden.

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