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Wie verhindert man das Beschlagen einer Taucherbrille?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Nach dem Eintauchen ins Wasser ist das Vergnügen häufig nur von kurzer Dauer - die Brille beschlägt.

Egal ob Tauchen oder Schnorcheln, um unter Wasser etwas sehen zu können, benötigt man eine Taucherbrille. In den allermeisten Fällen ist bei einer Taucherbrille die Nase mit abgedeckt. Hierdurch wird verhindert, dass Wasser versehentlich in die Nase gelangt. Nach dem Eintauchen ins Wasser ist das Vergnügen häufig nur von kurzer Dauer, da die Taucherbrille schnell von innen beschlägt. Dieses Phänomen ist mit dem Temperaturunterschied zu erklären. Die Brille ist vor dem Eintauchen erhitzt und somit auch die Luft, welche beim Aufsetzen zwischen Brille und Kopf eingeschlossen wird. Das Wasser hingegen ist kühler und somit wird auch die Temperatur der Luft im Zwischenraum reduziert und das Wasser kondensiert.

  • Brille immer gründlich mit Wasser reinigen.

  • Taucherbrille
  • Spucke
  • Anti-Fog-Spray
  • Geschirrspülmittel

  1. Der Grund für eine beschlagene Brille ist, wie bereits erwähnt, das Kondenswasser, welches sich auf dem Brillenglas von innen niederschlägt. Der beste und gleichzeitig einfachste Schritt ist es, vor dem Tauchen das Brillenglas mit Spucke zu benetzen. Die Spucke legt einen Film auf das Glas und verhindert, dass sie beschlägt. 
  2. Eine weitere Möglichkeit ist es, die Brille vor dem Tauchgang mit Geschirrspülmittel oder Shampoo zu reinigen. Diese Mittel haben einen ähnlichen Effekt wie die Spucke. Jedoch gilt es zu beachten, dass die Brille vor dem Tauchgang gründlich gespült werden muss, da sonst Augenreizungen und Hautirritationen auftreten können. 
  3. Desweiteren besteht die Möglichkeit ein spezielles Anti-Fog-Mittel zu kaufen. Die Preisspanne für dieses Produkt liegt zwischen 10 und 25 Euro und ist ebenfalls in der Lage freie Sicht zu gewährleisten. 


Fazit: Die einfachste und auch billigste Variante ist und bleibt die Spucke. Wenngleich es manchem etwas befremdlich vorkommen mag, ist diese Vorgehensweise auch unter Profis sehr beliebt.

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