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Woher kommt der Begriff Paralympics?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:04
Die ersten Paralympics fanden 1988 in Korea statt.

Die Paralympics sind das Parallelereignis zu den Olympischen Spielen, welche alle vier Jahre stattfinden. Der Unterschied besteht darin, dass an den Paralympischen Spielen ausschließlich Sportler mit einer Behinderung teilnehmen dürfen.

  1. Der Begriff kommt aus dem Englischen und fügt sich aus Paraplegic (=gelähmt) und Olympic (=olympisch) zusammen. 
  2. Später wurde Paraplegic durch Para (=neben) aus dem Griechischen ersetzt, sodass alle Teilnehmer eine Beeinträchtigung haben dürfen. 
  3. Die ersten Paralympics fanden 1988 in Korea statt. Bereits 1948 konnten Sportler, die im Rollstuhl saßen an den Spielen teilnehmen. Seit 1976 finden auch die Paralympischen Winterspiele statt. 
  4. Im Jahr 1988 wurde die Regelung getroffen, dass die Spiele für Menschen mit Behinderung drei Wochen nach der Olympia am selben Austragungsort stattfinden. Seit 2012 dürfen auch geistig behinderte Menschen offiziell an den Spielen mitwirken.
  5. Die Idee der Paralympics ist eine Trennung von gesunden und beeinträchtigten Sportlern. Die Fairness soll somit jeweils erhalten bleiben. 
  6. Die Teilnehmer der Paralympischen Spiele absolvieren im Sommer 22 und im Winter fünf Disziplinen. Die Kriterien nach denen ein Sportler an den Spielen teilnehmen darf, sind streng nach dem Grad der Behinderung geregelt. 
  7. Im Gegensatz zu den Olympischen Spielen gilt den Paralympics bis heute noch immer sehr wenig Interesse. Es werden kaum Disziplinen im TV übertragen, obwohl die Leistung meist noch erstaunlicher ist.

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