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Zerrung am Oberschenkel? - So wirst Du wieder fit

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:53
Zerrungen treten üblicherweise nach unkoordinierten oder ruckartigen Bewegungen auf.

Zerrungen treten üblicherweise nach unkoordinierten oder ruckartigen Bewegungen sowie durch eine unzureichende Aufwärmphase der Muskulatur auf. Das ist sehr unangenehm und schmerzhaft, da durch die Überdehnung Muskelfasern und das umgebende Bindegewebe leicht beschädigt werden. Eine Soforthilfe stellt die so genannte PECH-Regel dar. Wenn du sie befolgst, wirst du schneller genesen.

  • PECH bedeutet Pause - Eis - Compression - Hochlagerung und beschreibt schon die genauen Handlungsschritte sowie die Dinge, die dafür notwendig sind.

  1. Pause: Hast du dich verletzt, solltest du unmittelbar nach dem ersten Schmerzempfinden deine sportliche Aktivität einstellen, um keine weitere Belastung des Muskels zu erzeugen. 
  2. Eis: Durch die Kühlung wird eine Verengung der Blutgefäße erreicht, wodurch Blutungen und Schwellungen verhindert werden. Außerdem lindert die Kühlung den Schmerz. Lege das Eis aber niemals auf die nackte Haut, weil es sonst zu Kälteschäden kommen kann. Hast du kein Eis zur Hand, kannst du auch ein mit kaltem Wasser getränktes Tuch benutzen. Die Kühlung sollte mindestens 45 Minuten dauern und danach sporadisch fortgesetzt werden.
  3. Compression: Lege einen Druckverband an, um eine Schwellung zu verhindern und um das Gewebe zu stabilisieren. 
  4. Hochlagerung: Durch die Hochlagerung des Oberschenkels wird der Rückfluss des Blutes verbessert. Dadurch vermindern sich Schmerzen und Schwellungen.
  5. Zusätzlich kannst du die Zerrung salben und dich leicht bewegen. Die Bewegung fördert eine gute Gewebedurchblutung. Allerdings ist hier Vorsicht geboten, da eine Schonung der Muskulatur unbedingte Voraussetzung für die Genesung ist.

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