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Alles Rund um Vitamin D?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:49
Der Körper stellt Vitamin D her, sobald die Haut dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin. Fettlösliche Vitamine werden beim Menschen im Fettgewebe gespeichert. Es ist auch unter den Namen Cholecalciferol, Colecalciferol, Calciol und Vitamin D3 bekannt.

Vitamin D hilft dem Körper, Calcium zu absorbieren. Calcium und Phosphate sind zwei Minerale, die für die menschliche Knochenstruktur immens wichtig sind. Während der Kindheit nutzt der Köper diese Minerale, um Knochen herzustellen. Wenn dem Körper nicht genügend Calcium zur Verfügung steht oder der Körper nicht genug Calcium aus der Nahrung verwerten kann, leiden Knochen in Bezug auf Wachstum und Struktur erheblich. Ein Mangel an Vitamin D führt langfristig zu Osteoporose oder bei Kindern zu Rachitis. 

Der Körper stellt Vitamin D her, sobald die Haut dem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist. Das ist deshalb auch der Grund dafür, dass Vitamin D das „Sonnen-Vitamin“ genannt wird. Viele Menschen, deren Ernährung mangelhaft ist, produzieren auf diesem Wege wenigstens einen kleinen Teil des Vitamin D, das der Körper täglich benötigt. Sehr wenige Lebensmittel erhalten „von Natur aus“ Vitamin D. Aus diesem Grunde gibt es viele Lebensmittel, die künstlich mit Vitamin D angereichert werden.

  • Wird dem Körper jedoch zu viel Vitamin D zugeführt, kann das zu ungewollten Nebenwirkungen führen. Denn ein Überschuss von Vitamin D im Körper führt dazu, dass der Darm zu viel Calcium absorbiert. 
  • Ein Überschuss an Calcium im Blut kann zu folgenden Nebenwirkungen führen: Nierensteine, Nierenschäden im Allgemeinen, Verwirrtheit und Desorientierung, Calcium-Ablagerungen in Herz und Lunge, Schwindel, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust und Schwächegefühl.

  1. Folgende Lebensmittel erhalten Vitamin D: Käse, Butter, Sahne, angereicherte Milch (Milch ist in beispielsweise in den USA generell mit Vitamin D angereichert), fetthaltiger Fisch (wie zum Beispiel Thunfisch, Makrele und Lachs) und angereicherte Frühstück-Zerealien. 
  2. Des Weiteren gehören zu den Lebensmitteln, die Vitamin D enthalten: Margarine und Soja-Milch. Man kann sich auch mit einem Blick auf die Verpackung der entsprechenden Lebensmittel vergewissern, ob dieses enthalten ist, da es aufgeführt werden muss. 
  3. Den täglichen Bedarf an Vitamin D zu decken, gelingt nicht unbedingt durch die Ernährung allein. Deshalb werden verschiedene Nahrungsergänzungsmittel angeboten, meist in Form von Brausepulver, die zusätzlich zur Nahrung eingenommen werden können.
  4. Es gibt eine empfohlene Dosis für Vitamin D. So soll man sich dreimal pro beispielsweise etwa 15 Minuten direktem Sonnenlicht aussetzen. 
  5. Nach wenigen Minuten sollte man Sonnenschutz auftragen, allerdings nicht von Anfang an. Sonnenschutz ist Schutz vor Hautkrebs. 
  6. Es ist wichtig darauf zu achten, dass man sich direktem Sonnenlicht aussetzt. Licht, das durch eine Fensterscheibe fällt, erzielt in dieser Hinsicht keine Wirkung. Es sei der Vollständigkeit halber erwähnt, dass hellere Haut schneller Vitamin D produziert. 
  7. Die empfohlene Tagesdosis von Vitamin D beträgt 15 mg.

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