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Angst vor dem Zahnarzt? - Abhilfe schaffen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Ein Zahnarztbesuch muss keinen Weltuntergang bedeuten.

Bohrer sind tolle Geräte, wie Männer finden. Doch handelt es sich dabei um ein technisches Utensil aus dem Fachsortiment eines Zahnarztes, so schrecken meist selbst die tapfersten Männlein davor zurück - Frauen leider auch. Viele Umfragen über gesundheitsvorbeugende Behandlungen bestätigen immer wieder: Die wohl unbeliebteste von allen ist die gefürchtete Behandlung beim Zahnarzt. Wir zeigen Wege, die hoffentlich Dich den nächsten Besuch beim Zahnarzt erfolgreich und tapfer überwinden lassen bzw. erträglicher für Dich machen.

Angst vor dem Zahnarzt muss nicht sein

Dies sind Möglichkeiten, welche die Zahnarztpraxis selber unternehmen kann:

  1. Ein freundliches und tolles Ambiente in den Räumlichkeiten der Zahnarztpraxis schaffen:
  2. Grün-, blau- oder gelbfarbene Wände eignen sich beispielsweise hervorragend. Grün ist die Farbe der Hoffnung, Gelb strahlt Fröhlichkeit aus und die Farbe Blau wirkt beruhigend auf seine Betrachter und stimuliert die Sinne der Patienten positiv.
  3. Entspannende Hintergrundmusik ist ebenfalls bestimmt nicht verkehrt, um den Patienten ein Wohlfühl-Gefühl zu bescheren.
  4. Des Weiteren sollte auf keinen Fall auf ansprechende und schön gestaltete Bilder sowie Fotos verzichtet werden. Besonders gut geeignet sind beispielsweise Landschaftsmalereien oder Fotografien, diese strahlen besonders viel Ruhe aus.
  5. Ein besonderes Augemerk sollte der Zahnarzt auf die Auswahl seines Praxispersonals werfen:
  6. Hierzu gehören unbedingt eine freundliche und vor allem verständnisvolle Empfangsdame bzw. Sekretärin.
  7. Und natürlich Zahnarztassistentinnen mit gleichem Charme und Qualitäten.
  8. Somit sollte das gesamte Team äußerst kompetent sein und lange Wartezeiten bitte zum Wohle der Patienten unbedingt vermindern.
  9. Darüber hinaus sollte ein Arzt erst praktizieren, wenn dieser hervorragende Qualität bei seiner Arbeit vorweist. Erst dann wird es für jeden Patienten möglich sein, vollstes Vertrauen aufzubauen und sich der gesamten Behandlung ohne Einwände hinzugeben.
  10. Dazu gehört auch, dass der Zahnarzt das Gespräch mit dem Patienten sucht, dessen Ängste respektiert, jegliche Behandlungsmaßnahmen vorher erklärt und sich auf eine Kommunikation während des eigentlichen Praktizierens mit seinem Gegenüber einigt. Dadurch kann Vertrauen zum Patienten aufgebaut werden.
  11. Sollten Patienten äußerst panische Angst oder gar eine Phobie vor Zahnarzteingriffen vorweisen, so ist es ratsam eine Narkose anzubieten und zu versichern, dass keine fühlbaren Schmerzen während der Behandlung entstehen werden.

 

Dies kannst Du selbst tun:

  1. Versuche Dir positive Gedanken zu verschaffen, indem Du Dir immer wieder sagst - ob gedanklich oder zu Hause vor dem Spiegel - "Keine Sorge, alles wird gut und danach hast Du auch wieder richtig schöne Zähne!".
  2. Auch wenn es schwer fällt, stelle Dich Deinen Ängsten und versuche eine gewisse Routine in Deine Zahnarztbesuche zu bringen. Lasse Dich beispielsweise alle drei Monate durchchecken. Bald wirst du feststellen, dass bei keinem der Zahnarztbesuche etwas Schlimmes passiert ist und gleichzeitig kannst Du Dir nach jedem Check Deiner Gesundheit sicher sein!
  3. Gehe alles langsam an und überstürze nichts und setze Dich keinesfalls unter Druck! Mache beispielsweise erstmal nur einen Beratungstermin beim Zahnarzt aus, bei welchem dieser Dir die genaue Vorgehensweise erklärt. Vereinbare erst danach den eigentlichen Behandlungstermin.
  4. Sei ehrlich und stehe zu Deiner Angst. Erzähle Deinem Zahnarzt von Deinen Befürchtungen, damit er oder sie diese respektieren und aus der Welt schaffen kann - Ihr müsst daran gemeinsam arbeiten.
  5. Solltest Du panische Angst vor einem Zahnarztbesuch haben, so kannst Du auch eine Hypnose vor jedem Termin durchführen lassen, oder lasse Dir beispielsweise die Bachblütenmischung n° 85 verschreiben.
  6. Besonders junge Patienten können gerne auch das Kuscheltier zum Behandlungstermin mitbringen, um einen "Beschützer" vor allem Schlechten bei sich zu haben. Ältere Patienten können beispielsweise zum Schutzengel greifen. Manchmal hilft es Wunder, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist.

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