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Augentropfen bei Allergie - Informatives

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:24
Augentropfen können schnell helfen, wenn die Allergie zu Beschwerden führt.

Bei einer Allergie kann es zu vielen verschiedenen Symptome kommen. Je nachdem, wie der Körper reagiert, können die Symptome bei jedem Patienten unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Dann ist es wichtig, die Allergie möglichst schnell in den Griff zu bekommen, und zum Beispiel geschwollene oder gerötete Augen mit Tropfen zu behandeln.

Augentropfen bei Allergie - Tipps und Infos

Augentropfen oder Kombi-Mittel – was ist besser?

  • Bei den meisten Allergien werden sogenannte Kombi-Präparate eingesetzt. Diese lindern nicht nur ein Symptom, sondern mehrere. Das kann oft sehr hilfreich sein, macht aber leider nicht immer Sinn. Wenn manche Beschwerden nur sehr gering und kaum störend sind, dann ist die Linderung in erster Linie auf die starken Beschwerden zu richten.
  • Dazu lassen sich Einzelmittel gezielt anwenden. Spezielle Nasenspray sorgen für eine freie Nase, Augentropfen können ganz gezielt bei Beschwerden an den Augen helfen. Denn leider sorgen diese dafür, dass es im folgenden auch zu weiteren Symptomen wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Ähnlichem kommen kann.

 

Symptome einer Allergie lindern

  • Wenn bei Ihnen die Augen von der Allergie betroffen sind, dann beginnen Sie nicht sofort mit dem stärksten Mittel. Es ist besser, wenn Sie zuerst ein leichtes Mittel verwenden, und dessen Wirkung abwarten. Zeigt es nicht den gewünschten Erfolg, dann können Sie etwas stärker Wirkendes nehmen. Anders herum ist diese Methode nicht möglich.
  • Besorgen Sie sich am besten pflanzliche Augentropfen. Diese sind ohne chemische Zusätze und führen am Auge nicht zu weiteren Reizen. Der Wirkstoff Augentrost ist seit sehr vielen Jahren ein bekanntes Heilmittel und wird gerade in der Augenheilkunde erfolgreich eingesetzt. Je nach Bedarf können Sie die Tropfen mehrmals ins Auge geben, und so eine durchgehende Linderung der Symptome erreichen.

 

Spülung statt Tropfen

  • Bei einer Pollenallergie ist es ebenfalls hilfreich, wenn Sie neben den Augentropfen auch Spülungen der Augen machen. Mit etwas Augenwasser und einer speziellen Spülflasche aus der Apotheke können Sie die Augen ganz einfach alleine zu Hause spülen, und säubern so die feinen Schleimhäute auch von den kleinsten Pollen.
  • Erst danach sollten Sie dann zu den Augentropfen greifen. Zeigt ein pflanzliches Mittel nicht den gewünschten Erfolg, dann holen Sie sich aus der Apotheke ein anderes Einzelmittel mit einem anderen Wirkstoff. Hilfreich ist es außerdem, wenn Sie die Augen durch Auflagen immer wieder gut kühlen, und zum Schutz im Freien eine Sonnenbrille aufsetzen.

 

Erholung für die Augen in der Nacht

  • Während der Nacht haben Sie ausreichend Zeit, den Augen etwas Gutes zu tun. Machen Sie vor dem Schlafen zuerst eine Spülung der Augen, und legen Sie anschließend etwas zum Kühlen auf. Danach können Sie auch für die Nacht Augentropfen verwenden.
  • Besorgen Sie sich eine leichte schlafbrille. Diese schützt die Augen in der Nacht und kann zusammen mit der Spülung und den Tropfen dafür sorgen, dass Sie am Morgen nicht bereits mit geröteten, geschwollenen oder gar verklebten Augen wach werden.

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