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Autogenes Training als Form der Entspannung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Unter dem Begriff „Autogenes Training“ versteht man eine Entspannungstechnik.

Unter dem Begriff „Autogenes Training“ versteht man eine Entspannungstechnik, welche durch das Training des Unterbewusstseins den Menschen beibringt, an diverse Vorstellungen, Sachverhalte und Ereignisse zu glauben. Ein Psychiater namens Johannes Heinrich Schultz war für die Entstehung dieser Methode verantwortlich, welche 1932 in einem Buch von ihm vorgestellt wurde.

  • Autogenes Training sollte man sich auf keinen Fall selbst beibringen, sondern als Anfänger unbedingt den Einstieg unter der Leitung einer erfahrenen Person machen. 
  • Sonst besteht die Gefahr, dass man die Kontrolle über seinen Körper verliert. 
  • Schließlich ist man mit Hilfe des Autogenen Trainings in der Lage, die Funktionen der menschlichen Organe zu beeinflussen. Das sollte man auf keinen Fall unterschätzen.

  • Ein geräumiger Raum mit relativ viel Platz ist sehr wichtig für die Teilnahme an einem autogenen Training, damit sich die Teilnehmer frei und gelöst fühlen sowie unverkrampft an die Sache herangehen können. 
  • Einige der Übungen werden von Entspannungsmusik begleitet. Von daher ist es bestimmt keine schlechte Idee, einen CD-Player in der Nähe zu haben. 
  • Autogenes Training kann sowohl im Sitzen als auch im Liegen ausgeführt werden. 
  • Bei der Sitzvariante ist es ratsam, einen bequemen Stuhl zu nehmen. Beim Training im Liegen sollte man sich auf eine Wolldecke legen um sich vor Erkältungen zu schützen. 
  • Bequeme Kleidung ist ebenfalls sehr wichtig. Schließlich ist Entspannung das Hauptziel des Autogenen Trainings, und sämtliche potenziellen Störelemente sollte man bereits vor Beginn aus der Welt schaffen.

Sechs Übungen bilden die Grundstufe des Autogenen Trainings.

  1. Den Anfang macht das Erleben der Schwere, deren Ziel es ist, nach Verinnerlichung der Formel „Meine Arme sind ganz schwer“ diese Schwere mit Hilfe der eigenen Gedanken von den Armen auf den gesamten Körper zu übertragen. 
  2. Das Erleben der Wärme ist eine Übung, welche eine zusätzliche Unterstützung für die Schwereübung darstellt. 
  3. Der dritte Schritt ist die Herzregulierung. Dabei geht es um einen ruhigen, kräftigen Herzschlag. Menschen mit Herzproblemen sollten diese Übung aus Sicherheitsgründen unterlassen. 
  4. Bei der Atmungsregulierung soll man die Kontrolle über die eigene Atmung an die Lebensnerven abgeben. 
  5. Die Formel der Bauchwärme kennt man im Normalfall unter dem Satz: „Das Sonnengeflecht ist strömend warm.“, wobei statt dem Begriff „Sonnengeflecht“ inzwischen häufig das Wort „Bauch“ gebraucht wird. 
  6. Die Stirnkühlung hingegen ist besonders wirksam bei Menschen, die unter Migräne leiden oder allgemein öfters Kopfschmerzen haben.

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