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Begriff Suppenkoma erklärt? - Begriffsbedeutung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Als Suppenkoma bezeichnet man das Leistungstief nach dem Mittagessen

Es ist ein Symptom, das täglich Millionen von Menschen befällt und für das es dennoch kaum Heilmittel gibt. Aus dem Büro hetzen wir in die Kantine, gönnen uns eine schöne Mahlzeit aus Suppe, Hauptgericht und Nachtisch, gehen zurück an den Schreibtisch und werden plötzlich von einer unbändigen Müdigkeit befallen. Diagnose: Suppenkoma. Während am Vormittag noch alles glatt lief, Konzentration und Motivation hoch waren und der Berg Arbeit langsam schwand, scheint eine vernünftige Arbeitsweise nun fast unmöglich. Die Augen sind schwer, die Gedanken kreisen nur noch um das kuschelige Sofa zu Hause und selbst Kaffee kann nun nichts mehr ausrichten.

  • Dabei ist das Suppenkoma, das auch als Schnitzelkoma bekannt ist, ein ganz natürliches Phänomen.
  • Nach dem Essen beansprucht der Magen viel Blut, um die aufgespaltenen Nährstoffe in die Leber zu transportieren. Die Folge: Der Blutdruck sinkt, wir werden schläfrig, schlapp und antriebslos.
  • Hinzu kommt, dass Menschen generell meist nachmittags zwischen 13 und 14 Uhr ein biologisches Leistungstief haben.
  • Ein Mittagsschlaf wäre nun also doppelt angebracht. Experten raten zu einem zehn- bis zwanzigminütigem „Power-Nap“.
  • Das reicht meist, um neue Energien zu sammeln und das Suppenkoma zu überstehen.
  • Länger als 30 Minuten sollte das Nickerchen jedoch nicht dauern, denn dann fährt der Kreislauf in den Keller und die Schläfrigkeit ist stärker als zuvor.

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