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Beloc – Wirkung und Nebenwirkungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Beloc ist ein Beta-Blocker und wir angewendet bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck

Beloc ist ein sogenannter Beta-Blocker, ein Medikament gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck. Es sorgt dafür, dass das Herz langsamer und weniger kraftvoll schlägt, wodurch der Blutdruck sinkt.Der enthaltene Wirkstoff heisst Metoprolol.

  • Bei der Einnahme von Beloc muss folgendes beachtet werden:
  • Bei Patienten mit Schuppenflechte (Psoriasis) muss eine Behandlung mit Beloc sehr sorgfältig überlegt werden. Das gilt auch, wenn die Erkrankung nur bei Familienangehörigen auftritt.
  • Nach akutem Herzinfarkt darf Beloc erst verabreicht werden, wenn die Blutversorgung durch das Herz wieder sicher gestellt ist.
    Dopingtests fallen unter der Therapie mit Beloc positiv aus.
  • Vor Operationen muss der Narkosearzt informiert werden, wenn der Patient Beloc einnimmt.
  • Beloc darf nur sehr vorsichtig angewendet werden bei Diabetes, stark eingeschränkter Leberfunktion oder einem Tumor in den Nebennieren (Phäochromozytom). Zudem gibt es noch kaum Therapieerfahrungen bei Herzschwäche mit bestimmten Begleitfaktoren (wie Nieren- oder Leberschwäche).
  • Nebenwirkungen können die Verkehrstüchtigkeit sowie die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen mindern. Besonders zu Beginn der Behandlung und bei Alkoholkonsum ist Vorsicht geboten.
  • Schwangere dürfen das Medikament nur, wenn unbedingt erforderlich, anwenden. Stillkinder, deren Mütter Beloc einnehmen, sollten sorgfältig vom Arzt überwacht werden.
  • Generelle Vorsicht geboten ist auch bei der Kombination mit Medikamenten gegen Depressionen (Antidepressiva). Wer Antidepressiva vom Typ MAO-Hemmer (Ausnahme: MAO-B-Hemmer) erhält, darf Beloc nicht einnehmen.
  • Die Asthma-Behandlung mit Beta-2-Sympathomimetika muss eventuell angepasst werden, wenn der Patient mit der Einnahme von Beloc beginnt.
  • Alkohol kann den Blutspiegel von Beloc erhöhen.

Beloc - Wirkung und Nebenwirkungen

Beloc wird angewendet bei:

  • Herzenge (Angina pectoris)
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Symptomkomplex aus Herz-Kreislaufbeschwerden wie Herzrasen, starker Blutdruckanstieg (hyperkinetisches Herzsyndrom)
  • Herzrhythmusstörungen mit schnellem Herzschlag
  • Als Langzeitbehandlung nach Herzinfarkt
  • Als Migräne-Vorbeugung
  • Als Zusatzbehandlung bei stabiler chronischer leichter bis mittlerer Herzschwäche mit eingeschränkter Kontraktionsfähigkeit der Herzkammern


Beloc darf nicht angewendet werden:

  • Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff, anderen Beta-Blockern, verwandte Abkömmlinge oder einem anderen Inhaltsstoff
  • Bei bestimmten Herzrhythmusstörungen (wie AV-Block, Sick-Sinus-Syndrom, SA-Blockierung)
  • Bei Schock
  • Bei sehr langsamem Herzschlag (Bradykardie) vor Behandlungsbeginn
  • Bei niedrigem Blutdruck
  • Bei übersäuertem Blut (Azidose)
  • Bei Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen
  • Bei erhöhter Neigung zu Verkrampfungen der Atemwegsmuskulatur
  • Bei Einnahme bestimmter Antidepressiva (MAO-Hemmer, außer MAO-B-Hemmer)
  • In bestimmten Fällen von chronischer Herzschwäche (z.B. verlangsamter Herzschlag vor Behandlungsbeginn, wiederholt niedriger Blutdruck)

 

Nebenwirkungen von Beloc:

  • Müdigkeit, verstärkte Blutdrucksenkung, sehr langsamer Herzschlag
  • Herzklopfen, Schwindel, Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme
  • Kältegefühl in Armen/Beinen
  • Atemnot bei Risikopatienten (z.B. Asthma-Patienten)
  • Des Weiteren sind Wechselwirkungen möglich.


Beloc kann mit sehr vielen Medikamenten wechselwirken. Beispiele sind:

  • Mittel gegen Diabetes, Antihistaminika (z.B. Allergie), verschiedene Herz-Kreislauf-Medikamente (z.B. Prazosin, Hydralazin, Reserpin und andere Blutdrucksenker, Mittel gegen Herzrhythmusstörungen, Kalzium-Antagonisten, Herzglykoside)
  • Lidocain (örtliches Betäubungsmittel), Narkosemittel
  • Rifampicin (Antibiotikum), Indometacin (Entzündungshemmer)
  • Magensäurehemmer (H2-Rezeptor-Blocker).

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