Foto: Shutterstock.com

Chronisches Erschöpfungssyndrom - Das kann man tun

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:17
Was tun bei chronischer Erschöpfung?

Familie, Berufsleben und  sonstige Aktivitäten, alle Felder müssen wir in  einem begrenzten Zeitraum abwickeln. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen vom allgemeinen Alltagsablauf überfordert sind und nicht "abschalten" können. Ergebnis ist häufig eine chronische Erschöpfung des Körpers, der hierdurch Signale des Überfordertseins sendet. Verstärkt wird dies häufig durch eine einseitige Ernährung und Bewegungsmangel.

  • Bitte nimm eine chronische Erschöpfung sehr ernst!
  • Es ist extrem wichtig, die auslösenden Ursachen ausfindig zu machen und Lösungen zu finden, um diese Erschöpfung wieder abzubauen! 

  • Zunächst musst du analysieren, welche Gründe es für deine chronische Erschöpfung geben könnte. 

Stelle dir hierzu folgende Fragen!

  • Gibt es Dinge im Alltag, die mich enorm belasten und vielleicht von mir verdrängt werden?
  • Ernähre ich mich gesund genug?
  • Wann habe ich das letzte Mal, Sport gemacht?
  • Wann habe ich Zeit gehabt, einfach mal nichts zu tun!

Tipps gegen chronische Müdigkeit

  • Lass dich beim Arzt komplett durchchecken! Manchmal sind bestimmte Blutwerte (zum Beispiel ein zu niedriger Eisenwert) dafür veranwortlich, dass dein Körper unter chronischer Müdigkeit leidet. Kläre wirklich alles ab - beispielsweise auch durch Ermittlung der Schilddrüsenwerte oder durch eine Untersuchung, ob Nahrungsmittelallergien vorliegen. Es kann diverse medizische Gründe hierfür geben.
  • Stelle deine tägliche Ernährung auf den Prüfstand. Isst du regelmäßig frisches Obst und Gemüse oder bist du inzwischen der allgemeinen Fast Food Kultur verfallen? Kochen mit frischen Zutaten kann sehr viel Freude bereiten und kann ein Booster für dein allgemeines Wohlbefinden sein.
  • Regelmäßige Bewegung ist unabdingbar für einen gesunden Körper. Wenn du ein Sportmuffel bist, können auch Spaziergänge an der frischen Luft Wunder wirken. Falls du genügend Zeit hast, schaffe dir einen Hund an! Durch diesen wirst du gezwungen, regelmäßig nach draußen zu gehen.
  • Schaffe dir Zeitinseln, an denen du mal gar nichts tust, bzw. die Seele etwas baumeln lässt. Falls du hierfür einen zu vollen Terminkalender hast, solltest du mal hinterfragen, ob nicht manche Termine gestrichen werden können. Schließlich bist du keine Maschine, die ohne Pause laufen kann!
  • Falls du schlecht schläfst, kann dies auch ein Grund für deine Ermüdung sein. Konsultiere einen Schlafmediziner, der dich gründlich untersucht! Vielleicht ist auch der Besuch eines Schlaflabors notwendig.
  • Häufig ist  eine chronische Erschöpfung auch der Ausdruck des Körpers zum Beispiel im Rahmen einer Depression. Falls du das Gefühl hast, unter einer Depression zu leiden, suche unbedingt einen Psychologen oder Psychotherapeuten auf, der analysiert, welche Gründe es dafür gibt und Hilfestellungen gibt.

Kommentare