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Dampfbad vs. Sauna

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Das Dampfbad und die Sauna gelten als die beliebtesten Wellness-Destinationen um sich vomstressigen Alltag zu erholen
Sie unterscheiden sich nicht nur in ihrer klimatischen Funktionsweise, sondern vor allem durch ihr individuelles physikalisches Prinzip. Deshalb können verschiedene Wirkungen auf Körper, Geist und Seele des Menschen beobachtet werden. 

Nicht heiß, aber feucht

Dampfbäder sind im Vergleich zur Sauna mit durchschnittlich 50 Grad nicht sonderlich heiß, sondern feucht. Somit wird das Schwitzen buchstäblich gedämpft. Die Luftfeuchtigkeit ist hier viel höher, sodass sich in der Luft sichtbare Tröpfchen bilden. Dampfbäder empfehlen sich besonders für Menschen, die an Atemwegserkrankungen leiden. Der aromatisierte Dampf, wohltuende Aromen, sowie die hohe Luftfeuchtigkeit sorgen für ein entspanntes Durchatmen. Das Dampfbad besitzt eine äußerst entschlackende Wirkung, sowie positive Effekte auf die Haut und die Schleimhäute. 

 

Extreme Temperaturen in der Sauna

In der Sauna herrschen weit höhere Temperaturen, nämlich bis zu 120 Grad Celsius, was ein extremes Schwitzen hervorruft. Die Wirkung der Entspannung und Überwärmung tritt deswegen deutlich früher ein, als beim Dampfbad. Für Menschen, die unter Rheuma oder Arthrose leiden sind die Saunagänge eine ideale Therapieform. Der heiße Dampf löst Verspannungen und lindert Gelenksschmerzen sowie Muskelkater. Der Kreislauf wird zudem angeregt und das Immunsystem unheimlich gestärkt. Auch Sportler, die ihre Leistungsfähigkeit steigern wollen, können durch den Heiß-Kalt Effekt, d.h. durch das Saunieren und anschließende kalte Duschen, optimal profitieren. 

 

Geschmackssache

Wem, welche Variante, besser gefällt ist reine Geschmackssache. Sowohl das Dampfbad als auch die Sauna, eignen sich ideal zum Entspannen und Erholen. Die warmen Temperaturen bringen das Herz Kreislauf-System in Schwung und wirken sich besonders wohltuend auf Gelenke, Haut sowie das Immunsystem aus. Die Zeitrichtwerte sind für beide dieselben, nämlich zwischen 8-12 Minuten und maximal 15 Minuten. Es empfiehlt sich außerdem, die Prozedur dreimal zu wiederholen.

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