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Der perfekte Schlafrythmus? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:58
Tipps für einen erholsamen Schlaf und den richtigen Schlafrhythmus

Ein gesunder und ausreichender Schlaf ist wichtig, um morgens erholt und fit aufzuwachen. Wer schlecht oder zu wenig schläft, ist tagsüber oft unkonzentriert, leicht reizbar, antriebslos und fühlt sich allgemein eher unwohl. Auch soll Schlafmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen und Bluthochdruck fördern. Früher standen die Menschen einfach, auf wenn es hell wurde, und gingen mit der Dämmerung ins Bett. Heute ist es allerdings nicht mehr so einfach. Viele Menschen arbeiten regelmäßig nachts oder in Schichtarbeit. Auch lange Ladenöffnungszeiten oder lange Überstunden verhindern unter Umständen einen gesunden Schlafrhythmus.

Tipps und Infos zum Schlafrythmus

  1. Auch kurzfristiger Schlafentzug macht krank. Das Stresshormon erhöht sich, der Blutdruck steigt, die Reizbarkeit nimmt zu. Oft gönnen wir uns viel zu wenig Schlaf, dass dieser Entzug für den Körper gravierende Folgen haben kann, wissen die wenigsten.
  2. Wie viel Schlaf der Mensch benötigt, ist von Person zu Person verschieden. Daher ist es erst einmal wichtig zu wissen, wie lange die persönliche Ruhephase sein sollte. Einige Menschen benötigen acht bis neun Stunden, um richtig fit zu sein. Anderen hingegen reichen auch fünf bis sechs Stunden.
  3. Wenn man also weiß, wie viel Schlaf für den persönlichen Wohlfühlfaktor benötigt wird, können die Schlafzeiten gut geplant werden.
  4. Der Mensch schätzt Beständigkeit. So ist es auch beim Schlaf. Das heißt, gehen Sie möglichst immer zur selben Zeit ins Bett und stehen zur selben Zeit auf - auch am Wochenende.
  5. Der Körper gewöhnt sich schnell an die festen Schlafzeiten und stellt sich darauf ein. Nach einiger Zeit werden Sie sogar ohne Weckerklingeln zu Ihrer gewohnten Zeit aufwachen. So kannst auch Du zum Frühaufsteher werden!
  6. Leider ist dieser optimale Schlafrhythmus in der heutigen Zeit schwer umsetzbar. Um morgens aber dennoch fit und munter aus dem Bett zu kommen, sollte die persönlich benötigte Schlafdauer zumindest annähernd eingehalten werden.
  7. Auch schlafen wir besser in Zimmern, die eine Raumtemperatur von 18°C nicht übersteigen. Der Schutz vor Licht und Lärm ist ebenso wichtig für einen erholsamen Schlaf wie die richtige Bekleidung.
  8. Eine bequeme Kleidung und eine leichte, durchlässige Bettdecke tragen zu einem tiefen Schlaf bei.
  9. Verzichten Sie ab dem späten Nachmittag auf koffeinhaltige Genussmittel.
  10. Ein weitverbreiteter Irrtum ist der, ein Gläschen Wein oder ein Bier vor dem Zubettgehen würde den Schlaf fördern. Es ist aber so, dass wir durch den Alkohol zwar schneller einschlafen, dieser uns aber Teilen unseres Tiefschlafs beraubt.
  11. Besonders die Tiefschlafphasen sind aber für einen erholsamen Schlaf besonders wichtig. Auch wachen wir durch den Alkohol schneller und öfter auf.
  12. Ein Schnitzel mit Pommes zum Abendessen? Besser nicht! Denn auch fettiges und schweres Essen stört den erholsamen Schlaf und lässt uns schlechter einschlafen. Daher wird empfohlen, abends besser auf schwere Speisen zu verzichten.

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