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Die richtigen Langlauf-Ski: Darauf kommt es an

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Diesen Winter legt das Langlaufen sein etwas angestaubtes Image endgültig ab.
Es gibt momentan vier Trends: Classic, Skating und neu, Nordic Cruising und Backcountry. Da diese Disziplinen alle sehr unterschiedlich sind, müssen auch die Langlauf-Ski dementsprechend beschaffen sein.

Die richtige Ausrüstung zählt

Classic und Skating

  • Während man beim Classic in der gespurten Loipe fährt, macht man beim Skating den Schlittschuhschritt. Classic Langlauf-Ski sind lang, dünn und leicht und im Aufbau etwas weicher. Entweder haben sie Schuppen oder andere mechanische Abdruckhilfen oder sie werden je nach Schneebeschaffenheit gewachst.
  • Auch Skating Langlauf-Ski sind dünn und leicht, aber glatt, weil man sich per Skateabdruck vorwärts bewegt. Sie sind etwas kürzer und an den Wangen härter als Classic Ski. Deshalb sollte man auch nicht auf einem Classic Ski skaten, denn die Wangen könnten brechen.

 

Langlauf-Ski Kategorien für Classic und Skate

  • Race: für Rennläufer und hochsportliche Fahrer
  • Performance: für sehr ehrgeizige Läufer
  • Sport: für sportliche Langläufer ohne Rennambitionen

 

Nordic Cruising und Backcountry

Nordic Cruising ist die bequemste und am wenigsten anstrengende Variante des Langlaufens. Die deutlich kürzeren und breiteren Ski dieser Kategorie sind auch schwerer als normale Langlauf-Ski und liegen stabil in der Spur. Sie sind sehr leicht zu fahren und versprechen Einsteigern schnelle Erfolgserlebnisse. Beim Backcountry geht es um Touren durch ungespurtes Gelände. Die breiten, kurzen Ski sind tailliert und besonders wendig, außerdem ermöglichen stabile Stahlkanten auch flottere Abfahrten.Durch das breite Angebot an Ski sind alle erdenklichen Varianten fürs Langlaufen abgedeckt, man muss sich nur noch entscheiden, wie man durch die weiße Winterlandschaft gleiten will.

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