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Die Sauna-Benimmregeln

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:38
Der Sauna-Besuch bringt viele Vorteile mit sich.

Der Sauna Besuch bringt viele Vorteile mit sich. Alleine die Ruhe in der Sauna trägt psychologisch zur Entspannung bei und in Kombination mit der Wärmewirkung auf den Körper, führt es zur Entspannung der Muskeln. Zudem wird durch den Prozess des Saunierens, also den Wechsel von kalt und warm, das Immunsystem gestärkt und der Kreislauf stabilisiert. Diese vielen positiven Effekte können jedoch nur erreicht werden, wenn man richtig sauniert. 

Hygiene und Zeitdauer

Vor dem Betreten der Sauna ist immer zu duschen. Nicht nur aus hygienischen Gründen, sondern auch um den störenden Fettfilm von der Haut zu entfernen. Daraufhin sollte sich gut abgetrocknet werden, denn trockene Haut schwitzt schneller. Am besten sollte mit einem milden Saunarium mit 50 bis 60 Grad gestartet werden. Für Sauna-Anfänger ist es ratsam, die Bänke der unteren oder mittleren Reihe zu wählen, da die warme Luft nach oben steigt. Das Saunabad sollte in der Regel 8 bis 12 Minuten dauern und 15 Minuten nicht überschreiten. Der Prozess des Aufgusses sollte idealerweise folgendermaßen ablaufen: Nach einer Phase des Vorschwitzens (5-10Minuten), folgt der Aufguss als Höhepunkt (6-8 Minuten) und eventuell noch eine Phase des Nachschwitzens von 1-2 Minuten. Es wird davon abgeraten, die Sauna während des Aufgusses zu verlassen oder zu betreten. 

Nach dem Saunieren

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">Nach dem Saunabad sollte kurz an die frische Luft gegangen werden, um Sauerstoff zu tanken. Außerdem unbedingt duschen, denn die gesundheitsfördernde Wirkung wird nur erzielt, wenn die Abkühlung durch Kaltwasser und Frischluft stark genug ist. Beim Duschen den Duschstrahl vom rechten Fuß, Bein und Arm langsam zur linken Körperhälfte bis hin zum Herzen führen. Im Anschluss darauf führt ein warmes Fußbad die verbliebene Wärme ab und lässt den Körper abkühlen. Danach wird empfohlen, sich 20-30 Minuten in einen Ruheraum zurückzuziehen. Daraufhin kann diese Prozedur noch bis zu zweimal durchgeführt werden. Wichtig ist, sich genügend Zeit einzuplanen und nicht zu hetzen. Bei drei Saunagängen sollten etwa zwei Stunden einkalkuliert werden. Idealerweise sollte ein-bis zweimal die Woche ein Sauna Tag genossen werden.

Kreislauf

'Open Sans', sans-serif; font-size: 15px; font-style: normal; font-variant: normal; line-height: 22.5px;">Wer unter Kreislaufproblemen leidet, einen vollen Magen, Fieber, oder einen hohen Blutdruck hat, sollte die Sauna eher meiden oder zumindest zusätzliche Kreislaufbelastungen wie Aufgüsse zu vermeiden. Für Saunagänger mit niedrigen Blutdruck sind die anschließenden Kaltwasseranwendungen ganz besonders wichtig.

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