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Die Spritze gegen das Rauchen: Kann das helfen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Sich das Rauchen abgewöhnen, versuchen immer wieder Millionen von Menschen. Ob eine Spritze hilft?

Ein Dauerthema in unserer Gesellschaft sind immer wieder sichten und Abhängigkeiten. das Rauchen gehört zu den weit verbreitetsten Süchten überhaupt. Dass die Eingewöhnung sehr sehr schwierig ist, wird niemand bestreiten wollen, der es schon einmal versucht hat. Täglich versucht irgendjemand auf der Welt, von diesem Laster loszukommen. Leider lässt der Erfolg dabei sehr häufig zu wünschen übrig. Die Raucher greifen dabei auf die unterschiedlichsten Hilfsmittel zurück, welche ihnen helfen sollen, von dem Laster loszukommen und endlich wieder rauchfrei zu werden.

  • Das Rauchen als sucht oder Abhängigkeit findet zu 99 Prozent im Kopf statt.
  • Wenn man davon loskommen will, ist es unbedingt notwendig, die Einstellung zum Rauchen grundlegend zu ändern.
  • Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die einem dabei helfen können. Wichtig ist es hier vor allem, an die Wirksamkeit dieser Hilfsmittel zu glauben.
  • Die Abhängigkeit vom Nikotin wird leider sehr häufig viel zu hoch bewertet. Sie macht nur einen ganz geringen Bruchteil der Sucht an sich aus.
  • Wenn Sie in Erwägung ziehen, sich eine Spritze gegen das Rauchen geben zu lassen, sollten Sie auf jeden Fall an deren Wirksamkeit glauben.

  1. Was für einen Wirkstoff sollte es geben, der wirksam gegen das Rauchen wirken soll? Diese Frage sollten Sie sich unbedingt stellen, bevor sie sich eine entsprechende Spritze geben lassen.
  2. Viele Menschen behaupten von sich, dass sie nach einer entsprechenden Injektion tatsächlich rauchfrei geworden sind. Dies soll hier auch nicht abgestritten werden, jedoch sollte auch bedacht werden, dass es vermutlich der Glauben an die Wirksamkeit der Spritze war, der diesen Menschen geholfen hat.
  3. Ähnliche Wirksamkeit wird zum Beispiel auch einer Hypnose zugeschrieben, welche die grundlegende Einstellung dem Rauchen gegenüber verändern soll.
  4. Was wohl unbestritten ist, ist die Tatsache, dass man sich mental darauf einstellen sollte, mit dem Rauchen aufzuhören.
  5. Wenn Sie beabsichtigen, mit dem Rauchen aufzuhören, dann tun sie dies am besten von einem Moment auf den anderen.
  6. Begehen Sie nicht den Fehler, sich das Rauchen schrittweise abgewöhnen zu wollen, da hier die Rückfallquote am höchsten ist.
  7. Vermeiden Sie bei der Raucherentwöhnung Situationen, in denen sie gewöhnlicherweise zur Zigarette gegriffen haben. Sagen Sie sich in diesen Momenten immer wieder selbst, dass Sie Nichtraucher sind.
  8. Sie sollten auch keine Zigaretten in greifbarer Nähe haben, damit sie nicht in Versuchung geraten.
  9. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, tun sie das zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, welchen Sie selbst festlegen. Es muss sich hierbei noch nicht einmal um einen ganz bestimmten Zeitpunkt (Silvester oder Ähnliches) handeln.
  10. Der Zeitpunkt an sich spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass sie ihn selbst festlegen, sobald sie dazu bereit sind. Hierzu sollten Sie sich ausreichend Zeit lassen, aber legen Sie diesem Zeitpunkt nicht allzu weit in die Ferne.

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