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Die übliche Dauer einer Kontaktdermatitis

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Doch wie lang ist die durchschnittliche Dauer einer Kontaktdermatitis und was können Betroffene tun, um den Genesungsprozess der Haut positiv zu beeinflusse

Bei einer Kontaktdermatitis handelt es sich um eine bestimmte Form der dermatologischen Ekzemkrankheiten. Nahezu jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mindestens einmal mit einem derartigen Beschwerdebild zu tun. Abzugrenzen ist die sogenannte Kontaktdermatitis von der chronischen Dermatitis. Erstere ist in der Regel eine nur kurzweilig auftretende Erscheinung, während die Dermatitis als chronisches Leiden beschrieben wird. Doch wie lang ist die durchschnittliche Dauer einer Kontaktdermatitis und was können Betroffene tun, um den Genesungsprozess der Haut positiv zu beeinflussen?

Bitte beachten

  • Ist eine allergische Reaktion auf Kontaktallergene. Zu diesen zählen ca. 4.000 Substanzen, die uns im Alltag regelmäßig begegnen.
  • Es gibt unterschiedliche Schweregrade. In der Regel: Rötung der Hautstelle (Nekrose) mit Juckreiz. In schwierigeren Fällen: Blasenbildung
  • Je nach Einwirkzeit der Substanz auf die Haut kann die Dauer der entzündlichen Reaktion zwischen Stunden und Tagen variieren.
  • Prophylaxe in Form einer regelmäßigen Hautpflege ist wichtig.

Kontaktdermatitis entsteht durch Allergene

  • Täglich hat ein jeder von uns Hautkontakt mit vielen unterschiedlichen Substanzen. 4.000 der insgesamt ungefähr 50.000 unterschiedlichen Substanzen, die uns im Alltag regelmäßig begegnen, werden als sogenannte Kontaktallergene bezeichnet.
  • Kommen hautempfindliche Personen mit derartigen Substanzen in Berührung, reagiert die Haut in einigen Fällen mit einer Entzündungsreaktion.
  • Umgangssprachlich sprechen wir von Hautirritationen oder Ausschlag, welchen der Mediziner als Nekrose oder toxische Reaktion beschreibt. In einigen Fällen reagiert die Haut auch mit Blasenbildung.
  • Die betroffenen Hautstellen jucken und brennen. Tritt die allergische Reaktion der Haut erst nach längerer Zeit oder nach wiederholtem Kontakt auf, spricht man in der Medizin von einer sogenannten kumulativ-toxischen Reaktion. Die Symptomatik ist in der Regel dieselbe.
  • Das Problem besteht häufig darin, dass der Patient – sollte die Reaktion stark zeitversetzt auftreten – das jeweilige Allergen meist nicht mehr exakt benennen kann.
  • Nur ein Pricktest beim Dermatologen kann dann wirklich Klarheit verschaffen. Starkes Kratzen und Reiben verschlimmert die Hautreaktion in den meisten Fällen zusätzlich.
  • Die Kontaktallergene sollten von den Patienten weiträumig gemieden werden. Ist dies zum Beispiel aus beruflichen Gründen nicht möglich, sollte eine professionelle dermatologische Beratung in Anspruch genommen werden, im Rahmen derer die Möglichkeiten einer Desensibilisierung erörtert werden. In extremen Fällen kann für die betroffenen Personen eine Umschulung unausweichlich sein.

 

Wie lange dauert eine Kontaktdermatitis und was kann man tun?

  • Die durchschnittliche Dauer einer Kontaktdermatitis ist in erster Linie von der Dauer des unmittelbaren Kontaktes mit dem jeweiligen Allergen abhängig.
  • War die Einwirkzeit nur kurz, klingt die allergische Hautreaktion und mit ihr die Rötung in der Regel schnell wieder ab. Bereits nach wenigen Stunden ist eine Verbesserung der Symptomatik spürbar.
  • Die Haut hat sich spätestens nach ein bis drei Tagen vollständig regeneriert. Hatte die Haut allerdings über einen längeren Zeitraum Kontakt mit der entsprechenden Substanz, können das vollständige Abklingen der Rötung und das Verschwinden der Symptome bis zu einer Woche in Anspruch nehmen.
  • Um den Genesungsprozess zu fördern und die Symptome zu lindern, können Fettcremes und Milch bewerte Mittel sein. In schweren Fällen helfen medizinische Cremes und Salben, die Kortison enthalten.
  • In Zeiten, in denen die betroffenen Personen beschwerdefrei sind, sollte auf eine besondere Hautpflege Wert gelegt werden.
  • Auf diese Weise kann sich die Haut im Falle einer allergischen Reaktion schneller erholen. Auch fallen die entzündlichen Reaktionen weniger gravierend aus.

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