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Dioptrien - Eine medizinische Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Das menschliche Auge ist ein wichtiges Organ, um Reize aufzunehmen.
Bei ihm spielen natürlich die optischen Reize eine Rolle, denn diese helfen dem Menschen dabei, sich gefahrenlos fortzubewegen und sind natürlich auch ausschlaggebend für eine hohe Lebensqualität, da die optischen Reize bei den meisten Tätigkeiten des Menschen eine Rolle spielen. Viele Menschen sind allerdings von Störungen betroffen, die dafür sorgen, dass die Sehkraft nachlässt. Hier wird von einer Weitsichtigkeit bzw. einer Kurzsichtigkeit gesprochen. Um diese zumindest temporär zu beheben, gibt es Brillen und Kontaktlinsen mit unterschiedlichen Linsenarten. 

  • Damit für jeden Menschen die passende Brille bzw. Kontaktlinse gefunden werden kann, die ihm dabei hilft, seine Sehschwäche zu überbrücken, ist eine Einheit nötig, die das Ausmaß der Sehschwäche genau beschreibt. 
  • Diese Einheit nennt sich Dioptrie, was per Definition den Brechwert von optischen Systemen darstellt. 
  • Der normale Brechwert des Menschen liegt zwischen 59 und 60 Dioptrien und ist bei Menschen mit Sehschwächen entsprechend höher oder eben niedriger. 
  • Menschen mit Kurzsichtigkeit tragen deswegen eine Brille bzw. Kontaktlinsen mit einer Konkaven Linse und mit negativen Dioptrien. 
  • Weitsichtige Menschen tragen Brillen mit positiven Dioptrien, also einer konvexen Linse. Eine solche Sehschwäche, die bei Kindern auftritt, stellt sich mit der Pubertät oftmals sein, sodass nach der Pubertät keine Sehschwäche mehr vorhanden bleibt. 
  • Sehschwächen, die erst später auftreten, sind vor allem ab dem 25. Lebensjahr gewöhnlich und verschlechtern sich meist über die Jahre hinweg, weshalb auch die Brille und deren Dioptrien immer wieder angepasst werden müssen.

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