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Gluten Allergie Symptome? - Das sind sie

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:24
Die Gluten Allergie ist heutzutage weitverbreitet.
/b> Viele Menschen leiden seit ihrer Kindheit darunter und bemerken dies erst viel später, wenn sich ihr Zustand aufgrund der Unverträglichkeit verschlimmert hat. Welche Symptome es gibt sowie weitere Informationen sind im Folgenden aufgelistet.

  • Die Gluten Allergie wird auch Zöliakie oder Sprue genannt.
  • Eine Gluten Allergie sollte sehr ernst genommen werden, da sie unbeachtet schlimme Folgen haben kann.
  • Der Darm wird bei dieser Unverträglichkeit am meisten in Mitleidengeschaf gezogen, da der Zwölffingerdarm bei diesen Personen dann keine Enzyme besitzt, um das Gluten spalten zu können.
  • Dadurch gelangen dann zu große Glutenstücke unverdaut in den Dünndarm und dann entstehen Entzündungsprozesse, welche zu einer Schädigung der Schleimhaut führen können.
  • Nach und nach bilden sich die Darmzotten zurück und auch die Anzahl der Verdauungsenzyme nimmt drastisch ab.
  • Besonders die Laktase bildet sich zurück.
  • Oft leiden deshalb viele Menschen mit einer Gluten Unverträglichkeit auch an einer Laktose Unverträglichkeit (Allergie gegen Milchzucker).
  • Bei einer Gluten Allergie gibt es glutenfreie Rezepte bzw. Lebensmittel, die empfehlenswert sind.

Symptome einer Gluten-Allergie

Was Gluten ist

  •  Gluten ist der Klebeeiweiß in glutenhaltigem Getreidesorten.
  • Darunter zählen alle Weizensorten, auch Dinkel, Roggen Kamut, Gerste, Hafer.


Symptome der Allergie

  • Menschen die unter dieser Allergie leiden, weisen unterschiedliche Symptome, manche davon harmlos, und wissen so oft Jahre lang nichts davon.
  • Die folgenden Symptome können in einer Kombination oder nur vereinzelnd auftreten:
  • Rückenschmerzen, Vitaminmangel (besonders Eisenmangel), Übelkeit, Müdigkeit, auch bei viel Schlaf, Schlafstörungen, Erschöpfung, ständiger Hunger aber auch Appetitlosigkeit, Untergewicht sowie Übergewicht auch bei einer reduzierten Kalorienzufuhr, Verdauungsbeschwerden (Durchfall oder Verstopfungen) Atemnot, Asthma, Unreinheiten auf der Haut.
  • Auch neurologische Beschwerden wie Depression, Schizophrenie oder Lern- und Verhaltensstörung können auftreten.



Was man tun sollte

  • Sollte der Verdacht einer Allergie bestehen, ist es ratsam sich bei einem Arzt testen zu lassen.
  • Aber auch wenn der Test negativ ausfallen sollte, kann eine Unverträglichkeit gegen einige Weizensorten bestehen.
  • Am effektivsten ist es dann einen Selbsttest durchzuführen, indem man mindestens 4 Wochen komplett auf glutenhaltige Produkte verzichtet.
  • Nach Ablauf der Wartezeit kann man diese Nahrungsmittel wie gewohnt konsumieren und zeigt sich keine sofortige Reaktion, besteht keine Allergie.

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