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Grippe bei Baby bekämpfen - Muss ich zum Arzt?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Gerade im Babyalter kommen immer wieder Fragen auf, welche Mama und Papa beschäftigen.

Natürlich möchten alle Eltern nur das Beste für ihr Kind. Gerade im Babyalter kommen immer wieder Fragen auf, welche Mama und Papa beschäftigen. Einerseits möchte man nichts falsch machen, andererseits will man auch nicht zu übervorsichtig sein. Da aber das Immunsystem bei Babies und Kleinkindern noch nicht so ausgereift ist, geht man lieber einmal zu oft als einmal zu wenig zum "Onkel Doktor".

Grippe beim Baby - Hilfreiche Hinweise zur Behandlung

Wann muss man unbedingt zum Arzt?

  • Zuerst muss unterschieden werden, ob es sich um eine einfache Erkältung handelt oder ob wirklich ein grippaler Infekt vorliegt. Dieses sollte nur von einem Mediziner festgestellt werden. Bei plötzlichem Fieber über 38,5° C, Husten, Schnupfen und evtl. Durchfall kann von einer Grippe ausgegangen werden. Außerdem sind die Kinder in dieser Zeit oft quengelig und appetitlos. Sind diese Zeichen vorhanden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, um eine Grippe beim Baby zu bekämpfen.
  • Obwohl Babys bis zum Alter von ca. 3 Monaten den sogenannten Nestschutz besitzen, der sie vor vielen Krankheiten schützt, darf man eindeutige Symptome nicht auf die leichte Schulter nehmen.

 

Wie kann man Grippe beim Baby bekämpfen?

  • Sollte eine Grippe vorliegen, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Babies denen noch keine feste Nahrung gegeben wird, können mit Milch oder Tee weiterhin versorgt werden. Älteren Kindern kann auch eine leichte Brühe schluckweise verabreicht werden.
  • Bei Husten und Schnupfen ist täglich frische Luft förderlich. Hierbei können die Schleimhäute schneller abschwellen und das Kind bekommt ausreichend Sauerstoff. Da viele Kinder bei einer Ausfahrt schnell einschlafen, kann sich zudem der kleine Körper hier schneller erholen. Eine Fahrt mit dem Kinderwagen sollte bei zu hohem Fieber jedoch vermieden werden.
  • Gegen Fieber und Schmerzen helfen am besten entsprechende Zäpfchen. Bei zusätzlichem Durchfall sind diese jedoch nicht geeignet, da sie meist sofort wieder ausgeschieden werden. In diesem Fall werden fiebersenkende und schmerzlindernde Tropfen oder Säfte verordnet.
  • Leiden die Kinder unter starkem Schnupfen, haben sich sogenannte Nasensauger bewährt. Mit diesen kann das Nasensekret abgesaugt werden. Allerdings wehren sich die meisten kleinen Patienten mit Händen und Füßen gegen diese Prozedur.
  • Homöopathische Mittel können ebenfalls angewandt werden. Diese Behandlungsmethode sollte man jedoch vorab mit dem behandelnden Arzt absprechen.
  • In jedem Fall sollte sich die Erkrankung innerhalb von fünf Tagen wesentlich gebessert haben. Selbst wenn ein eventueller Husten durchaus noch längere Zeit anhalten kann. Erscheint einem das Baby jedoch apathisch oder sinkt das Fieber nicht, ist ein weiterer Arztbesuch dringend nötig.
  • Meist haben Mütter aber einen 7. Sinn und wissen, wann ein Arzt aufgesucht werden muss. Und die beste Medizin ist liebevolle Fürsorge und die guten Nerven der Eltern.
  • Auf der Internet-Seite www.babycenter.de können sich Mütter und Väter über diverse Erkrankungen, ihre Behandlungsmöglichkeiten, aber auch über alles Rund um`s Baby informieren.

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