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Grippe und Blutdruck - Zusammenhang?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:30
Husten, Kratzen im Hals und eine verstopfte Nase sind meist deutliche Anzeichen für eine sich anbahnende Grippe.
Besonders in der kalten und nassen Herbst- und Winterzeit stecken sich viele Bundesbürger mit der Grippe an, die auch Influenza genannt wird. Diese Infektionskrankheit wird durch eine Virusinfektion ausgelöst und zeichnet sich durch verschiedene Symptome aus. Es gibt unterschiedliche Krankheit- und Heilungsverläufe. Eine Erkrankung kann auch im Zusammenhang mit einem veränderten Blutdruck stehen.

  • Bei einem grippalen Erkrankung stets die Vitalwerte erfassen
  • Medikamente können ein Auslöser sein
  • Wechselwirkung von Arzneimitteln beachten
  • Symptomatische Hypotonie kann Panikattacke auslösen
  • Symptome dem Arzt mitteilen

Blutdruck in jedem Fall beobachten

  • Laut Weltgesundheitsorganisation liegt der optimale Blutdruck eines gesunden Menschen bei ungefähr 120/80 mm Hg. Beeinflusst von verschiedenen Faktoren, die den Kreislauf belasten - in diesem Zusammenhang kann auch die Viruserkrankung Influenza genannt werden - können diese Werte sich verändern. Schädlich ist sowohl ein zu geringer als auch ein zu hoher Blutdruck. In beiden Fällen sollte ein Arzt konsultiert werden. Bei einer Grippe sinkt der Blutdruck eher, als das er sich erhöht.
  • Als Folgeerscheinung einer Influenza kann ein veränderter Druck des Blutes verschiedene Ursachen haben. Meist kommt es zu einem geringeren Druck, der sogenannten Hypotonie. Der Mediziner spricht in diesem Fall von einer symptomatischen Hypotonie. Im schlimmsten Fall kann eine nicht auskurierte Grippe sogar einen Panikanfall auslösen und nicht selten im Krankenhaus enden.
  • Ein weiterer Zusammenhang zwischen der Erkrankung und einem veränderten Druck des Blutes besteht bei der Einnahme von Medikamenten. Personen, die zur Bekämpfung Arzneimittel einnehmen, können davon betroffen sein. Noch höher ist das Risiko bei Personen, die unabhängig von der Grippe bereits Medikamente nehmen - hier besteht die Gefahr einer Wechselwirkung.

Eine Hypotonie erkennen

  • Ein zu niedriger Blutdruck schlägt sich für die betroffene Person zunächst in körperlicher Schwäche aus. Antriebslosigkeit, Müdigkeit oder Schwindel sind mögliche Symptome. Oftmals werden diese Anzeichen eher mit der Viruserkrankung in Verbindung gebracht und nicht mit der Hypotonie.
  • Bei einer anhaltenden Grippe sollte daher immer ein Arztbesuch erfolgen, bei dem Besuch sollten auch die Vitalzeichen erfasst werden. Veränderungen können so schnell erkannt und effektiv behandelt werden.

 

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