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Grippe vermeiden? - Die besten Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Die Angst um den Arbeitsplatz sollte kein Maßstab sein, um eine Grippe oder Bronchitis auszukurieren

Nasskalte Jahreszeiten bringen Erkältungsviren mit sich, die nicht jeder umgehen kann. Husten, Schnupfen, Kopfweh und Gliederschmerzen sind Anzeichen für einen Infekt. Kommen Fieber hinzu und der Husten raubt den Nachtschlaf, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen und sich auszukurieren, als andere Menschen zu gefährden. Besonders am Arbeitsplatz ist die Ansteckungsgefahr groß. Mit einer gewissen Eigenverantwortung und präventiven Maßnahmen kann das Ausmaß einer Grippe oft vermieden, zumindest gemildert werden.

  • Manche Menschen sind widerstandsfähig, ihr Immunsystem ist intakt, so dass Viren und Bakterien ihnen nicht so schnell etwas anhaben.
  • Andere erkranken jährlich mehrmals und werden besonders im Übergang von der warmen zur nassen Jahreszeit anfällig. Problematisch sind negative Einflüsse, die die Immunabwehr schwächen können. Dazu zählen Stress, falsche Ernährung oder Missbrauch von Medikamenten und Genussmitteln.
  • Wenn eine Influenza bereits aktiv ist, nützt eine vorbeugende Grippeschutzimpfung nichts mehr. Sie schützt ohnehin nur gegen eine spezielle Form der Virusgrippe, die in jedem Jahr variiert.
  • Es ist wichtig, zwischen bakteriellen Infekten und Erkältungskrankheiten, die durch Viren hervorgerufen wurden, zu unterscheiden. Verordnete Antibiotika bewirken nichts bei Virusinfektionen, im Gegenteil. Sie belasten nur den Organismus.
  • Es sollte auch nicht gleich mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Leichte Infekte können gut mit Hausmitteln, ausreichendem Schlaf und Ruhe auskuriert werden. Der Körper muss Zeit haben, um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und sich von eingedrungenen Giften zu befreien. Zu voreilig eingesetzte fiebersenkende Arzneien oder Antibiotika blockieren eher den Ausscheidungsprozess.

  • ausreichend Schlaf und Sauerstoff
  • ausgewogene vitaminreiche Ernährung
  • Wasser, Seife, Desinfektionsmittel
  • Menschenansammlungen meiden
  • öfter Hände waschen
  • Grippeschutzimpfung
  • wettergerechte Kleidung
  • Vitamin C (Kiwi, Zitrone)

Grippe vermeiden

  • Die beste Abwehr ist die körperliche Fitness und ein intaktes Immunsystem. Um das zu stärken, dienen auch bewusste Kältereize. Regelmäßiger Saunabesuch, Bewegung an der frischen Luft, sportliche Betätigung und Vitamine stärken die Abwehrkräfte.
  • Tägliche ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um Gifte regelrecht aus dem Körper zu spülen.
  • Ist bereits eine Grippewelle vorhanden, dann sollte möglichst das Handgeben vermieden werden.
  • Etwas mehr Hygiene, Hände waschen ist wichtig.
  • Mit Emser Salz als Nasenspülungen können Bakterien und Viren sich nicht erst festsetzen. Sie dienen als gute Präventionsmaßnahme in der Erkältungszeit.
  • Gurgeln mit antiseptischen Wirkstoffen oder Rachensprays vermindern in der Halsregion die schädigenden Keime an der Mund- und Rachenschleimhaut.
  • Die Anwendungen von Kamillendampfbädern, Eukalyptus, Salbei oder Pfefferminze wirken beruhigend.
  • An der kalten Luft die Nasen-, statt Mundatmung anwenden, um einer Rachenentzündung vorzubeugen.
  • Lutschpastillen wie Isländisch Moos und Halswickel wirken schmerzlindernd und unterstützend gegen Halsentzündungen.

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