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Hat Heuschnupfen auch mit der Ernährung zu tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:36
Jeder Fünfte leidet bereits an Heuschnupfen.
Juckende Augen, Niesen bis hin zur Atemnot sind typische Symptome, die Allergiker vor allem im Frühling kennen. Doch Betroffene können die Symptome mit der richtigen Ernährung deutlich lindern.

 

Hier erfährst Du, wieso sie die Symptome lindern kann und wie Du sie dafür umstellen musst.

Ernährungs-Tipps für Heuschnupfen-Anfällige

  • Durch die Senkung der Histaminproduktion linderst Du die Symptome des Heuschnupfens.
  • Achte bei den verzehrten Lebensmitteln auf Zink, Magnesium, Kalzium und Laktobakterien.
  • Nimm ausschließlich frisch zubereite Lebensmittel zu dir!

Die Ernährung und Symptome

Beim Heuschnupfen handelt es sich um eine Überreaktion des Immunsystems, welches auf bestimmte Pollen allergisch reagiert. Der Körper reagiert auf sie wie auf Krankheitserreger, weshalb er versucht, sie mit Antikörpern zu bekämpfen. In den sich ebenfalls entzündeten Schleimhäuten wird dabei der Naturstoff Histamin freigesetzt.

 

Dieser führt zu den typischen Symptomen der Allergie.


Indem Du die sogenannte Histaminproduktion senkst, kannst Du dem Heuschnupfen entgegenwirken. Die Histaminproduktion ist für die Auslösung der allergischen Reaktionen verantwortlich. Einen Abbau von Histamin kannst Du mit der richtigen Ernährung erzielen.

Histaminsenkung natürlich bewirken

Die Histaminwerte kannst Du auf zwei unterschiedliche Wege senken. Durch eine erhöhte Kalzium- und Zinkversorgung wird die Freisetzung des Naturstoffes gesenkt. Die Histaminsenkung kannst du des Weiteren durch eine verbesserte Magnanversorgung erzielen. Bei deiner Ernährung solltest Du daher darauf achten, Nüsse, Sesam und Brokkoli zu essen. Da die verfügbaren Mengen in diesen Lebensmitteln oftmals nicht ausreichen, solltest Du für deine tägliche Ernährung Kalzium-, Zink- und Manganpräparate zur Hilfe nehmen.

Entzündung der Schleimhäute lindern

Während sich in den Schleimhäuten Histmain freisetzt, kommt es ebenfalls zu Entzündungen der Schleimhäute. Aus diesem Grund sollten die Entzündungen gelindert werden. Durch eine entzündungshemmende Ernährung kannst Du genau solch eine Linderung bewirken. Täglich solltest Du viele Kräuter, verschiedene Gewürze, viel Gemüse, Gamma-Linolensäure und gesunde Omega-3 Fettsäuren verzehren. Diese findest Du z. B. in Speiseleinöl, Hanfnüssen und Borretschsamenöl.

Stabilisierung der Schleimhäute

Um vor allem das Niesen, den Schnupfen, die Schleimbildung und den Juckreiz der Nase zu lindern, musst Du deine Schleimhäute stabilisieren. An dieser Stelle helfen die zwei Nährstoffe Magnesium und Laktobakterien.
Auch dabei kannst du Vitaminpräparate verwenden, solltest Du es nicht schaffen, die Nährstoffe über deinen normalen Ernährungsplan abzudecken.


Alle Lebensmittel sollten stets frisch und und genau so zubereitet sein. Halte dich von Fertigprodukten fern, die oftmals schädliche Zusatzstoffe beinhalten.

 

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