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Hausmittel gegen Erfrierungen? - Das sind die besten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Es gibt verschiedene Hausmittel, die bei Erfrierungen helfen können.

Starke Unterkühlungen und Erfrierungen können auch starke Schmerzen verursachen. Deswegen muss der Körper immer ganz langsam aufgewärmt werden. Auch die Gabe von Schmerzmittel kann helfen, die Symptome zu lindern.

  • Badewanne
  • Fußbad
  • Latschenkieferbalsam
  • Rescue-Salbe
  • Umschäge
  • Kamille
  • Heilerde
  • Lavendelöl

Die besten Tipps

  • Zuerst einmal heißt es bei einer Unterkühlung die betreffende Person ins Warme zu bringen und so weit wie möglich aus der Kleidung zu befreien.
  • Zum Wärmen reicht in den ersten Minuten eine oder zwei dicke Decken vollkommen aus. Gleichzeitig sollte man einen nicht mehr zu heißen Kamillentee zu sich nehmen, um den Körper von Innen zu wärmen.
  • Sind nur bestimmte Körperteile wie die Füße oder die Hände betroffen, dann reichen Teilbäder aus, ansonsten muss es ein Vollbad sein.
  • In eine große Schüssel lässt man handwarmes Wasser ein. Das Wasser darf bei der ersten Anwendung nicht heiß sein, denn das unterkühlte Gewebe muss ehr langsam wieder auf eine normale Temperatur gebracht werden.
  • Nach und nach kippt man nun immer ein bisschen heißes Wasser dazu. Tut die Anwendung weh, dann wartet man mit dem Nachgießen etwas.
  • So wärmt man das Wasser nach und nach auf, bis es zum schluss eine Temperatur von ca. 38° Grad hat. Dananch wird das Wasser sofort mit einer Temperatur von 38° Grad bereitet, und ma gibt einige Tropfen Lavendelöl dazu.
  • Lavendel hat eine wärmende und lindernde Wirkung, die sich positiv bei Erfrierungen und einer Unterkühlung auswirken kann.
  • Bei Erfrierungen an den Füßen kann man mit einfachen Umschlägen beginnen. Dazu nimmt man ein Baumwolltuch und macht es zuerst mit ca. 10° Grad warmen Wasser nass und wickelt es um den Fuß. darum kommt ein trockenes Badetuch.
  • Nach 5 Minuten wird der Wickel gewechselt und mit etwas wärmeren Wasser gemacht. Kann man dann Temperaturen von ca. 30° Grad gut aushalten, kann ein warmes Fußbad mit der Zugabe von etwas Lavendel gemacht werden.
  • Danach sollten die Füße auf eine Wärmflasche gelegt werden und man muss sich gut zudecken. Tut dann nichts mehr weh, kann man vorsichtig etwas Latschenkieferbalsam auftragen.
  • Auch das Ausftragen von Rescue-Salbe kann bei Erfrierungen und Frostbeulen helfen. Am besten wärmt man sich wieder zuerst innerlich mit viel heißem Tee auf. Die betroffenen Hautstellen mit der Rescue-Salbe einstreichen, und dann in die Nähe einer Wärmflasche legen.
  • Oft machen Sie beim Aufwärmen aber auch Schmerzen bemerkbar. Es sticht und brennt, oder man spürt ein Kribbeln ähnlich als wenn die Füße einschlafen. Dann kann es helfen, wenn man ein leichtes Schmerzmittel nimmt.
  • Zeigt sich keine Besserung, dann muss man auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

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