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Heilkraut Arnika - Anwendung und Wirkung?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
Arnika ist eine wahre Wunderpflanze und das hat man schon im Mittelalter entdeckt.

Rein äußerlich macht sie nicht viel her, die Pflanze mit den gelben Blüten, die auf Bergwiesen und an Waldrändern von Mai bis August zu sehen ist. Aber sie hat es wirklich in sich. Arnika ist eine wahre Wunderpflanze und das hat man schon im Mittelalter entdeckt. In der Blüte stecken besondere Kräfte. ihre Inhaltsstoffe wirken desinfizierend, entzündungshemmend und blutdrucksenkend, decken eine weite Bandbreite ab..
Zu den Wirkstoffen der Arnika gehören unter anderem ätherische Öle, Flavonoide, Bitterstoffe, Procyanidine, Helenalin, Kampfer und Inulin. Insgesamt wurden inzwischen über 150 Inhaltsstoffe in der Arnikapflanze identifiziert Arnika ist so scharf, dass sie meistens verdünnt zur Anwendung kommt und es gibt auch Menschen, die auf Arnika allergisch reagieren und sie deshalb nicht verwenden dürfen. Für alle anderen ist sie aber ein sehr wirksames Arzeneimittel.

  1. Die hauptsächliche Darreichungsform ist die Tinktur. Man verdünnt sie mit Wasser und kann damit als äußerliche Anwendung Umschläge auf die erkrankten schmerzenden Stellen auflegen oder diese einreiben. 
  2. Auch als Salbe wird Arnika angeboten und hilft bei Zerrungen, Blutergüssen. Muskel- und Gelenkschmerzen
  3. Auch Wärmepflaster enthalten Arnika-Bestandteile. Bei Entzündungen in Mund und Rachen gurgelt man mit verdünnter Arnikatinktur.
  4. Insektenstiche heilen besser, wenn man Arnikatinktur aufträgt.
  5. Es ist auch möglich, die Arnikablüten aufzubrühen und Tee daraus zu bereiten. Auch der ist aber nur äußerlich anzuwenden, vor der innerlichen Anwendung von Arnika wird Laien dringend abgeraten. 
  6. Einige der Inhaltsstoffe sind giftig und die Dosierung muss Fachleuten vorbehalten werden.

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