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Heuschnupfen im Oktober - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
Mittel gegen den späten Heuschnupfen...

Wenn die Bäume das Laub abwerfen und alles, was grün ist, langsam verwelkt, atmen die meisten Schniefnasen auf. Die schwierigste Pollenzeit ist vorbei, endlich kann ohne Beschwerden frische Luft geatmet werden. Doch auch, wenn es bereits Oktober ist, kann der Frieden trügerisch sein: Denn noch immer treiben die Pollen bestimmter Gewächse ihr Unwesen und machen Allergikern das Leben schwer. Niemand muss sich das jedoch gefallen lassen, denn es gibt einige Tricks, die den Umgang mit Pollen deutlich erleichtern.

  • Besonders im Bezug auf das Wetter sollte die eigene Reaktion geprüft werden.
  • Viele Pollen verschwinden durch Regen aus der Luft, andere hingegen werden dadurch erst aufgepeitscht.
  • Hierzu gibt es leider keine allgemeingültige Aussage, so muss man sich erst einmal selbst beobachten.

Ursachen und Tipps

Auslöser und Pollenflug:

  1. Der Auslöser für die späten Symptome sind die sogenannten Spätblüher. Spitzwegerich, Brennessel, Beifuß und sonstige Grasarten gehören zu dieser Kategorie und fangen erst spät mit dem Pollenflug an.
  2. Ein wichtiges Hilfsmittel dazu ist der Pollenflug-Gefahren-Index des Deutschen Wetterdienstes. Hier kann deutschlandweit überprüft werden, welche Pollenarten unterwegs sind. Gerade für schwere Allergiker kann das eine große Hilfe sein.
  3. So wird ermöglicht, die Spaziergänge und Ausgänge schon im Voraus auf die Tage zu planen, an denen ein besonders geringer Pollenflug vorausgesagt wird.


Allergietest:

  1. Du weißt nicht genau, worauf du allergisch reagierst?
  2. Dann hilft nur eines, nämlich der Gang zum Allergologen.
  3. Erst hier kann professionell getestet werden, auf welche Stoffe und Pflanzen eine allergische Reaktion vorliegt.
  4. Sollten keine Allergien festgestellt werden, die Reaktionen jedoch nicht aufhören, ist es angebracht, sich zu einem anderen Facharzt überweisen zu lassen.


Ratschläge:

  1. Falls ein starker Pollenflug herrscht, sich aber ein Verlassen des sicheren Hauses nicht vermeiden lässt, sind weitere Vorsichtsmaßnahmen geboten, um einen eventuellen allergischen Schock oder eine zu starke Belastung zu vermeiden.
  2. Was die Pollenbelastung auf jeden Fall mindert, ist ein mehrmaliges Waschen der Haare. Hier setzen sich die Pflanzensamen besonders gerne fest, weswegen es ratsam ist, nach dem Spaziergang zunächst einmal gründlich zu duschen.
  3. Auch oft die Kleidung zu wechseln ist zwar anstrengend, kann aber Pollen vorbeugen, denn auch die Klamotten sind ein beliebter Ort für kleine Allergene.

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