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Hilfe bei Tennisarm? - Das hilft wirklich

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Ein Tennisarm ist nicht so lustig, wie sich die Bezeichnung vielleicht anhört.
Im Gegenteil, für Betroffene ist er nicht nur lästig, sondern richtig hinderlich und das nicht nur im Sportleben.

Tennisarm Behandlung: Schritt-für-Schritt Anleitung

Bezeichnung Ad Absurdum

  1. Den Begriff Tennisarm wirst auch du sicher schon gehört haben. Nur hat diese Entzündung der Sehnen nicht viel mit Tennis zu tun. 
  2. Du kannst ihn sogar bekommen, wenn du keinen Sport betreibst. Der Grund liegt nämlich in einer dauernden Fehlhaltung der Hand. 
  3. Dadurch wird eine Sehne, die für diese Bewegung verantwortlich ist, an einem kleinen Knochenansatz deines Ellbogens entlang geschliffen. 
  4. Das kann über Jahre gut gehen, aber irgendwann wird die Sehne verletzt und dann setzt der Schmerz ein.
  5. Ob du nun Tennis spielst oder nicht, hat mit dem Tennisarm gar nichts zu tun.


Wenn es einmal so weit ist

  1. Am besten lässt du es gar nicht erst soweit kommen und versucht deinem Arm, wenn du regelmäßig einen bestimmten Bewegungsablauf immer und immer wieder machst, eine Zeit Ruhe. 
  2. Wenn es aber geschieht, solltest du besser einen Arzt aufsuchen. Bei leichten Schmerzen hilft zwar das alte Mittel „Abwarten und Tee trinken”, bei stärkeren Schmerzen ist der Tee aber nicht genug.
  3. Ein Arzt greift in solchen Fällen oft zu Standardtherapien und benutzt Wärmeverbände, Schallbehandlungen, um die Sehne zu lösen und verordnet Massagen.


Gift gegen den Schmerz

  1. Eine neue Behandlung benutzt ein Toxin genannt Botulinum um dem Arm bei der Selbstheilung zu helfen. 
  2. Ja genau, Gift. Klingt verrückt, scheint aber gut zu funktionieren. Das Toxin legt den gesamten Nervenstrang für 2-3 Wochen lahm. 
  3. Folge: Du kannst deinen Arm nicht mehr richtig bewegen. Aber diese Total-Auszeit gibt deinem Körper Zeit, die Schäden wieder zu reparieren. 
  4. Hausmittel
  5. Sind die Schmerzen für dich eher lästig, solltest du erst einmal auf einfache Hausmittelchen zurückgreifen. Am besten wirkt Wärme. 
  6. Versuche es daher mit warmen und kalten Wickeln, die je 20 Minuten auf der Haut bleiben sollten. 
  7. Über Nacht kannst du dir eine elektrisch beheizbaren Umschlag über das Gelenk legen. 
  8. Stelle die Temperatur so ein, dass du sie gut verträgst. Und versuch eine Zeit lang die Ursache der Entzündung zu unterlassen.

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