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Hitzepickel an den Händen und Beinen? - Ursache und Behandlung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Die unangenehmen unansehnlichen Hitzepickel sind gerade bei Jugendlichen gehasst, da sie nicht schön aussehen und außerdem jucken.
Babies und Kleinkinder bekommen diese Pickel ebenfalls, da sie meistens zu warm eingepackt werden. Durch zu starke Wärme und luftdichte Kleidung können sich die juckenden Pickel überall bilden wobei die Hände und Beine hierbei öfters betroffen sind.

Bitte beachten

  • Häufiges Kratzen, gerade im oberen Bereich der Beine und der Knie
  • Unruhiges und auffälliges Verhalten in der Öffentlichkeit
  • Die Hände und die Handgelenke öfters reiben
  • Sichtbare gerötete Stellen an intimen Bereichen wie im Ausschnitt
  • Nervöse Bewegungen vom Juckreiz hervorgerufen

 

Bei Babys auf entzündete Stellen achten

Wer mit seinem Baby in der kühlen Jahreszeit unterwegs ist, packt es sicher immer schön warm ein. Das ist zwar lobenswert und schützt das Kind vor einer Erkältung, aber es können sich auch juckende Hitzepickel bilden. Um zu verhindern, dass sich diese Pickel bilden oder sich weiter auf Hände und Beine ausbreiten, sollte das Kind nach dem Spaziergang gleich vom Schweiß befreit werden und in luftiger Kleidung spielen. So kann sich die Haut wieder erholen und sich keine Bakterien bilden.

Wie und warum entstehen die Pickel

Die Hitzepickel entstehen zum einen bei einem Hitzestau unter zu warmer und luftdichter Kleidung, bei starker Schweißbildung sowie in tropischen Ländern, in denen der Körper ständig schwitzt. Sehr unangenehm können diese Pickel bei Kleinkindern werden, da sie hauptsächlich die Beine und ebenfalls die Hände befallen. Durch den Wärmestau am Körper werden die Gänge der Schweißdrüsen verstopft und die Feuchtigkeit kann hierdurch nicht entweichen. Dazu kommen noch Bakterien, die sich in feuchter warmer Umgebung wohlfühlen, die zur Entzündung und Bildung von Pickel führen. Gerade in den kalten Jahreszeiten packen sich auch ältere Erwachsende gerne warm ein, ohne darauf zu achten, das der Schweiß von der Haut abgeleitet werden kann. Die Kleidung muss warm aber ebenso auch etwas luftig sein, damit diese Feuchtigkeit aufnehmen kann und somit die Haut trocken hält.

Der Entstehung der Pickel entgegenwirken

Wer seinen Urlaub in den Tropen verbringen möchte, sollte sich immer luftig anziehen, sodass Schweißbildung weitgehend verhindert oder wenigstens vermindert wird. Oft duschen und gut waschen kann das Ansiedeln von Bakterien verhindern und somit die Entstehung von Hitzepickel eindämmen. Beine, dabei das Augenmerk auf die Oberschenkel legen, sollten sorgfältig gewaschen werden, da sich an den Oberschenkeln oft durch Reibung entzündliche Stellen bilden können. Ebenso ist auf die Pflege der Hände und vor allem der Handgelenke zu achten, an denen sich ebenfalls die Pickel bilden können. Die Pickel sind zwar nicht gefährlich und behandlungsbedürftig aber sehr unangenehm und für Kleinkinder ist das Jucken zum Weinen.

Passende Kleidung gegen Hitzestau

Eine passende Kleidung ist vorbeugend immer am Besten, um Hitzepickel an allen möglichen Stellen, vorwiegend jedoch sind Beine oder Hände davon betroffen, zu vermeiden. Im Winter sollte der Spaziergänger darauf achten, dass er zwar warme aber atmungsaktive Kleidung trägt, welche die Feuchtigkeit aufnimmt und nach außen befördert. Also keine enge Kleidung tragen, sondern luftige, weite Sachen anziehen und bei kälterem Wetter den Zwiebellook bevorzugen. Der Look besteht aus verschiedenen Kleidungsstücken, zwischen denen sich Luft bilden kann und somit die Schweißbildung eindämmt.

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