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HPV-Impfung: Daten und Fakten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:31
Es handelt sich um Impfstoffe gegen bestimmte Typen der humanen Papillomaviren.

Es handelt sich um Impfstoffe gegen bestimmte Typen der humanen Papillomaviren, die durch sexuellen Kontakt übertragen werden. Darüber hinaus werden diese Impfstoffe auch im Bereich der Krebsprävention eingesetzt. Verantwortlich für ca. 70% aller bekannten Zervixkarzinome (Krebs am Gebärmutterhals) sind die Typen der HPV-Gruppe 16 und 18. Die Typen 6 und 11 gelten primär als verantwortlich für die Entstehung von Genitalwarzen.

Derzeit zugelassene HPV-Impfstoffe

Zwei HPV-Impfstoffe sind momentan zugelassen. Zum einen Cervarix als bivalenter Impfstoff mit einer ausschließlichen Wirksamkeit gegen die Typen 16 und 18. Zum anderen Gardasil als tetravalenter (vierfacher) Impfstoff, der gegen gegen die Typen 6, 11, 16 und 18 wirksam eingesetzt wird. Zu beachten isst, das nur eine vorbeugende Wirkung erzielt werden kann. Ein therapeutischer Einsatz ist nicht möglich. Deswegen, und weil nicht alle kanzerogenen HPV-Typen durch eine Impfung erfasst werden, bleibt die Empfehlung für den PAP-Test bestehen. Das Gleiche gilt für die Krebsvorsorgeuntersuchung, da sich die die HPV-Impfung ja nicht alle gefährlichen HPV-Typen richtet. Diese Meldung wurde vom Berufsverband Deutscher Frauenärzte e.V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V, herausgegeben.

Nebenwirkungen einer HPV-Impfung

Die Fachzeitschrift Pharmaceutical Regulatory Affairs veröffentlichte, dass gefährliche Inhaltsstoffe ins Gehirn gelangen. Sowohl Gardasil als auch Cervarix hinterlassen genetische Fingerabdrücke im Gehirn bei den geimpften Kindern. Die gefährlichen Inhaltsstoffe des Impfstoffs können die Blut-Hirn-Schranke passieren. Dadurch kommt es im Gehirn zu Entzündungen der Blutgefässe. Infolge dessen dann zu Autoimmunerkrankungen wie zum Beispiel einer zerebralen Vaskulitis. Im schlimmsten Fall können die Nebenwirkungen zum Tod führen.

Wege der Infizierung

Eine Ansteckung ist vaginal, anal aber auch oral möglich. Schutz ist also wichtig, denn wer will schon auf ein erfülltes Sexualleben verzichten.

In PLoS ONE erschien letztlich eine Publikation zu einer Studie in Mittelamerika die bekannt gab, dass eine HPV-Impfung mit dem Impfstoff Cervarix junge und sexuell aktive Frauen nicht nur vor genitalen sondern auch oralen HP-Viren schützte. Dadurch sei in Folge auch der Prozentsatz von Kopf-Hals-Tumoren gesunken. Ein interessanter Ansatz wenn man zugrunde legt, dass in den USA der Anteil von Kopf-Hals-Tumoren auf Grund von onkogenen Varianten des HPV in den letzten Jahren von 16 auf 70% gestiegen ist. Dort wird sogar davon ausgegangen, dass in Zukunft mehr dieser Tumore als Zervixkarzinome entstehen werden. Ob dies mit sich ändernden Sexualpraktiken zusammenhängt wurde an dieser Stelle nicht erwähnt. Eine Rückkehr zum "Blümchensex" dürfte in einer bestehenden Partnerschaft dennoch nicht erforderlich sein. Und als Single kann man ja immer auf das kleine "Mäntelchen" für den Herrn bestehen. In diesem Sinne weiterhin viel Spaß bei weiterhin guter Gesundheit.

 

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