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Hyposensibilisierung - Erfolg gegen Allergien?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Allergien sind heute stärker denn je verbreitet. Pollenallergie, Tierhaarallergie und Co...

Allergien sind heute stärker denn je verbreitet. Das liegt zum einen daran, dass wir immer mehr Umwelteinflüssen ausgesetzt werden, und unser Immunsystem Schwierigkeiten hat, diese Einflüsse zu verarbeiten. Der Körper wehrt sich dagegen, indem er in Toleranzen und Allergien entwickelt. Dabei gibt es die verschiedensten Allergien, denen sich der Mensch aussetzen muss. Ob man über eine Pollenallergie oder ­eine andere Jahreszeiten abhängige Allergie verfügt, oder auch Probleme mit Tierhaaren hat, der Körper sträubt sich gegen die Einflüsse, die wir ihm zumuten.

  • Unter den vielen Allergien ist vor allem die Tierhaarallergie weit verbreitet. Das Dramatische daran ist, dass viele Menschen ihre Tierhaarallergie erst feststellen, wenn Sie bereits ein Tier haben. 
  • Das kann für einen nur kurzen Zeitraum sein, jedoch gibt es auch Menschen, denen erst auffällt, dass sie eine Tierhaarallergie haben, wenn sie das Tier schon über mehrere Jahre besitzen. 
  • Möglich ist dabei, dass sich die Tierhaarallergie erst über die Jahre entwickelt hat oder auch falsch interpretiert worden ist. Die Anzeichen für eine Tierallergie sind Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, Hautausschlag und Symptome, die an einer Erkältung erinnern. 
  • Diese Symptome werden häufig fehlinterpretiert, womit die Tierhaarallergie einfach ignoriert wird. Erst nach vielen Jahren des Leidens bzw. der Beschwerden kommen viele Leute darauf, sich untersuchen zu lassen. 
  • In der Regel wird bei einer ausgiebigen Untersuchung eine Tierhaarallergie festgestellt. Doch was kann man tun? Wie kann man eine Tierhaarallergiein den Griff bekommen? Neben diversen Medikationen gibt es auch alternativer Methoden.
  • Hier klicken um weitere Infos rund ums Thema Tierhaarallergie zu bekommen.

  1. Eine sehr beliebte Methode für die Behandlung einer Allergie, speziell einer Tierallergie, ist die Hyposensibilisierung. 
  2. Diese Methode ist auch für vielen unter dem Begriff Desensibilisierung bekannt. Die Bezeichnung trifft jedoch nicht zu hundert Prozent zu, das der Mensch sehr wohl sensibel auf die Allergene reagiert, jedoch das Immunsystem keine Reaktion zeigt. 
  3. Sprich, der Körper merkt, dass er auf etwas nicht gut reagiert, äußert sich aber nicht in Symptomen. 
  4. Es handelt sich bei dieser Art von Therapie um eine Impfung, die der Betroffene erhält. 
  5. In vielen Fällen kann eine Hyposensibilisierung schon nach der ersten Therapie erfolgreich sein, jedoch sind in den meisten Fällen mehrere Sitzungen von Nöten.
  6. Dabei kann eine Therapie auf unterschiedliche Weise erfolgen. So kann der behandelnde Arzt entweder die Allergene unter die Haut spritzen, wobei die Allergene in diesem Fall wasserlöslich oder in Depotträgern gebunden sind. 
  7. Eine andere Methode ist die Aufnahme der Allergene über die Mundschleimhaut. 
  8. Beide Therapieformen sind bei den meisten Menschen erfolgreich.

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