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Intermittierendes Fasten: Mit dieser Anleitung rasch Erfolge erzielen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
Intermittierendes Fasten ist zurzeit buchstäblich in aller Munde.
Doch es ist mehr als nur die neueste kurzlebige Mode Diät der Hollywood Stars - es ist ein Lebensstil.

Quick-Facts

  • Intermittierendes Fasten macht dich nicht nur aktiver und schlanker, es spart auch viel Zeit, die du nicht mit Essen rein aus Gewohnheit bzw. der Zubereitung von Speisen verschwenden musst.
  • Als ideal werden tägliche Fastenperioden im Bereich von 12-16 Stunden angesehen.
  • Wann am Tag du deine Fastenperioden durchführst ist dabei ziemlich egal
  • Auch die Nachtruhe kannst du zu dieser Periode anrechnen. Die meisten Menschen kommen am einfachsten auf ihre "Fastenstunden", indem sie abends vor dem zu Bett gehen und morgens direkt nach dem Aufstehen fasten. Den Rest "erledigt" die Zeit des Schlafens.
  • Es gibt auch andere Varianten: Zum Beispiel 1-2 fixe Fastentage pro Woche. Oder die sogenannte 10-in-2-Diät, bei der man abwechselnd einen Tag fastet und am darauffolgenden Tag 'essen kann, was man will'.
  • Du selbst entscheidest, was am besten zu deinem Lebensstil passt!

 

1. Setze dir ein Ziel!

Überlege ganz genau, was du erreichen möchtest und ob fasten dir dabei hilft. Das wird dir die nötige mentale Kraft geben, die du besonders in der Anfangsphase brauchen wirst. Intermittierendes Fasten erzielt besonders bei diesen Vorhaben große Erfolge:

  • Weniger Zeit für Zubereitung und Verdauung von Mahlzeiten muss aufgewendet werden
  • Länger gesund leben
  • Körperfett verlieren
  • Mehr Noradrenalin im Blut für bessere Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Höherer Ausstoß von Wachstumshormonen für mehr Knochen- und Muskelmasse
  • Stärkung des Immunsystems.
  • Beschleunigte Zellerneuerung
  • Normalisierung des Insulins und Leptins
  • Vermeidung von Diabetes Typ II

 

2. Entscheide dich für eine Fastenperiode!

  • Intermittierendes Fasten bedeutet nichts anderes als periodischen Verzicht auf jegliche feste Nahrung. Reichliches Trinken ist jedoch nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich erwünscht
  • Welche Fastenzeiten es sind, bleibt dir überlassen, nur regelmäßig müssen sie sein. Manche fasten zweimal in der Woche an unzusammenhängenden Tagen für 24 Stunden, andere jeden zweiten Tag. Für viele ist tägliches Fasten von 12 bis 18 Stunden perfekt, da sie so jeden Tag mindestens einmal gut essen können. Das ist ganz von deinen Zielen, aber auch von deinem Tagesablauf abhängig und welche Fastenperiode du am besten längerfristig in dein Leben integrieren kannst.
  • Die meisten probieren mehrere Möglichkeiten aus, bevor sie sich für eine Variante entscheiden. Grundsätzlich gilt, Körperfett wird schon durch wenig, dafür regelmäßiges Fasten abgebaut. Die besonderen gesundheitlichen Erfolge von erhöhten Noradrenalin- und Hormonwerten setzen jedoch erst ab 18 Stunden fasten ein. Mehr als 24 Stunden am Stück fasten erhöhen die Wirksamkeit von intermittierendem Fasten hingegen nicht, da dann der Körper eher in den sogenannten Hungerstoffwechsel schaltet und beginnt Muskelmasse abzubauen, anstatt Fett zu verbrennen. 

3. Vermeide die üblichen Anfängerfehler!

  • Hab keine Angst vor dem Hunger! Obwohl, richtigen Hunger kennen wir in unseren Breiten gar nicht mehr. Was dir hingegen zu schaffen machen wird, ist der Appetit und die Gewohnheit eines vollen Bauches. Aber genau das ist es ja, was die Menschen in unseren Wohlstandsgesellschaften dick und krank macht. Lerne das leere Gefühl in deinem Magen zu akzeptieren. Denn wenn dein Körper nicht ständig mit der Verdauung beschäftigt ist, hat er die Energie und Ressourcen frei, sich um die die wirklich wichtigen Prozesse in deinem Körper zu kümmern, aufzuräumen und zu heilen.
  • Gib ihm die Zeit und beschäftige dich statt dessen. Nach spätestens vier Wochen sollte die Umstellung geschafft sein und die neue Gewohnheit des Fastens hat die alte Gewohnheit des ständigen Essens abgelöst. Die Erfolge des intermittierenden Fastens sind dann für dich zu einem natürlichen Teil deines Lebens geworden, ohne das du ständig daran denken musst.
  • Gib deinem Körper, was er braucht! Auch wenn besonders am Anfang die Versuchung groß ist, aber dein Körper braucht keine Süßigkeiten und kein Fast Food. Du hast dich bewusst für ein gesundes, schlankes Leben entschieden, bleib dabei. Vermeide Binge - Eating. Höre auf deinen Körper und beende das Essen, wenn du satt bist. Versuche auch in der Zeit, wenn du essen kannst, gesund zu leben und deinem Körper die Nährstoffe zu geben, die er benötigt. Nimm dir statt dessen zum Beispiel einen Tag in der Woche, an dem du dir alles erlaubst, was du möchtest und gewohnt warst. Das hilft dir den Rest der Woche gesund zu leben und zerstört nicht deine bisherigen Erfolge.


Wenn du die Tipps dieser kleinen Anleitung beherzigst, wirst du schon nach kurzer Zeit auf gesunde und langanhaltende Art und Weise schlanker und fitter sein.

 

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